1. Die Heilige Schrift:
Wir glauben, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist und dass unser Schöpfer uns Sein Wort gegeben hat, damit es »unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege« sein kann. (Psalm 119:105) Wir bekräftigen, dass die Schriften der Bibel eine unanfechtbare Offenbarung sind und dass gottgesandte Menschen, vom Heiligen Geist getrieben, diese Worte gesprochen und niedergeschrieben haben. Diese Schriften sind für uns die von Gott vorbestimmten Richtlinien für unsere Glaubensanschauungen und Praktiken. Wir bauen auf diese Wahrheit: »Alle Schrift, von Gottes Geist eingegeben, ist nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.« (2.Timotheus 3:16) Wir bemühen uns, die Bibel zu studieren, ihr Folge zu leisten und Schriftstellen auswendig zu lernen, damit wir im Glauben und an Einsicht wachsen und durch die Kenntnis und Befolgung ihrer Anweisungen geistig stark werden.
Das in der Bibel offenbarte Wort Gottes ist das Fundament und der Grundstein unserer christlichen Überzeugung und Handlungsweise. Es ist die Hauptquelle für unsere geistige Nahrung und Kraft. Seine Prinzipien sind das Fundament für den Unterricht und die Erziehung, die wir unseren Kindern zuteil werden lassen, und seine Wahrheit ist die Grundlage für das Zeugnis, das wir anderen geben. Wir studieren die Bibel nicht nur, um unser Wissen zu erweitern, was sie ohne Zweifel tut, sondern was viel wichtiger ist wir können durch andächtiges Lesen ihrer Schriften auch »an der göttlichen Natur teilhaben« (2. Petrus 1:4) und mit Jesus kommunizieren, denn Er selbst ist das lebendige Wort. »Die Worte, die Ich zu euch rede, die sind Geist und die sind Leben.« (Johannes 6:63) (Siehe auch Matthäus 24:35; Römer 15:4; 10:17; 2. Petrus 1:19-21; Johannes 8:31,32; 1. Johannes 2:5; Psalm 119:99, 100; Jeremia 15:16; 2.Timotheus 2:15; 3:15; 4:2; Johannes 1:1,14.)
2. Gott:
Wir bekennen unseren Glauben an den einen, wahren, ewigen Gott, den allmächtigen, allwissenden, allgegenwärtigen, unsichtbaren Geist der Liebe, den Schöpfer aller Dinge und Herrscher über das ganze Universum. Wir glauben an die Einigkeit der Gottheit, dass es drei verschiedene, doch voneinander untrennbare göttliche Personen gibt: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. (Siehe Jesaja 43:10,11; Johannes 4:24; 1. Timotheus 1:17; 1. Johannes 4:8; 5:7.)
3. Die Schöpfung:
Wir glauben, dass man die biblische Aufzeichnung von der Erschaffung der Welt, wie sie im ersten Buch Mose niedergeschrieben ist, wörtlich nehmen soll und dass sie nicht allegorisch oder sinnbildlich zu verstehen ist. Wir sind davon überzeugt, dass Gott, und nicht Chaos, den Himmel und die Erde geschaffen hat. Gott schuf den Menschen am sechsten Tag der Schöpfung »nach Seinem Ebenbild, nach dem Bilde Gottes«. Er »hauchte den Odem des Lebens in ihn«, und so wurde der Mensch ein lebendiges, gottgeschaffenes Wesen, und ist nicht ein zufälliges Ergebnis von Evolution. Wir glauben auch, dass Gottes sichtbare Schöpfung ein klares Zeugnis für Seine unsichtbare Existenz ablegt. Als unser Schöpfer verdient Gott von uns, Seinen Geschöpfen, Dank, Gehorsam und Ehrerbietung. (Siehe 1. Mose 1 & 2; Römer 1:20; Psalm 33:6-9; Jeremia 32:17.)
4. Der Sündenfall des Menschen:
Wir glauben, dass der Schöpfer den Menschen unschuldig erschaffen hatte, dass dieser aber auf die Versuchung Satans hin aus eigener Entscheidung sündigte und seinen unbekümmerten, sündenlosen Status einbüßte. Deshalb sind jetzt alle Menschen Sünder, und es ist ihnen ohne die rettende Macht von Jesus Christus nicht möglich, Gerechtigkeit zu erlangen. (Siehe 1. Mose 3; Römer 5:12-21.)
5. Jesus Christus, Sohn Gottes:
Wir glauben an die Göttlichkeit unseres Herrn Jesus Christus, den einzig gezeugten Sohn Gottes, der auf übernatürliche Weise empfangen und von der Jungfrau Maria geboren wurde, der Sein Leben lang keinerlei Sünde beging und durch Seinen Tod ein vollständiges Sühnopfer für die Sünden der Welt darbrachte das Opfer und der Tod des Gerechten an Stelle der Ungerechten. Wir sind fest davon überzeugt, dass Jesus Christus der Mittler zwischen Gott und Mensch ist und dass Er Sein eigenes Leben als einzig mögliches Lösegeld für alle Sünder niedergelegt hat. Wir glauben an Seine körperliche Wiederauferstehung und Himmelfahrt, Seine immerwährende Fürbitte für die Seinen und erwarten in naher Zukunft Seine persönliche, sichtbare Rückkehr zur Erde mit großer Macht und Herrlichkeit, um Sein Königreich zu errichten und Gericht über die Lebendigen und die Toten zu halten. (Siehe 1. Timotheus 3:16; Philipper 2:5-11; Hebräer 4:14,15; 2.Korinther 5:21; 1. Petrus 2:24,25; Römer 1:3,4; Matthäus 28:18; Apostelgeschichte 1:9-11.)
6. Der Weg zur Errettung:
Wir glauben, dass alle Menschen von Natur aus Sünder sind, dass aber »Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass Er Seinen einzig gezeugten Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben«. (Johannes 3:16) Wir glauben daher, dass jedem vergeben wird, der Jesus Christus, das göttliche Sühnopfer für unsere Sünden, persönlich annimmt, und dass er dadurch Versöhnung mit Gott findet und ewig in Gottes Gegenwart leben wird.
Wir glauben, dass die Menschheit Errettung nur durch Gnade (Gottes Liebe und Barmherzigkeit) erhalten kann, nämlich durch den Mittler Jesus Christus, den Sohn Gottes, der aus grenzenloser Liebe für die Verlorenen aus eigener Entscheidung den Willen Seines Vaters annahm und das gottgegebene Opferlamm wurde, welches allein unsere Sünden wegnehmen kann.
Bezüglich der Errettung halten wir unerschütterlich an folgenden schriftgemäßen Grundsätzen fest:
a) Alle Menschen sind Sünder und brauchen unbedingt einen Erretter. »Denn sie haben alle gesündigt und mangeln der Ehre bei Gott. Der Sünde Lohn ist der Tod, aber Gottes Gabe ist ewiges Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.« (Römer 3:23; 6:23) (Siehe auch Römer 3:10; 1. Johannes 1:8.)
b) Errettung ist ausschließlich ein Gnadengeschenk, und niemand kann durch irgendwelche eigenen Verdienste oder Werke ein Kind Gottes werden. »Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden, durch den Glauben. Es ist nicht euer Verdienst, sondern Gottes Gabe, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.« (Epheser 2:8,9) »Nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan haben, sondern nach Seiner Barmherzigkeit rettete Er uns, durch das Bad der Wiedergeburt und die Erneuerung durch den Heiligen Geist.« (Titus 3:5)
c) Errettung ist nur durch Jesus Christus möglich. »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, außer durch Mich.« (Johannes 14:6) »Denn es gibt nur einen Gott und auch nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen, das ist der Mensch Jesus Christus.« (1. Timotheus 2:5) (Siehe auch Apostelgeschichte 4:12; 1. Johannes 5:12.)
d) Wir werden gerettet, indem wir an Jesus Christus glauben und Ihn persönlich in unser Herz und unser Leben aufnehmen und damit geistig regeneriert oder »wiedergeboren« werden. »Alle, die Ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab Er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an Seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.« (Johannes 1:12,13) »Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, dann kann er das Reich Gottes nicht sehen... Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass Ich dir gesagt habe, ihr müsst von neuem geboren werden!« (Johannes 3:3,6,7) (Siehe auch Johannes 11:25,26.)
e) Einmal gerettet, immer gerettet! Unserer Überzeugung nach ist es das Privileg aller, die durch den Glauben an Jesus geistig wiedergeboren sind, dass sie sich von dem Tag an, an dem sie Jesus als ihren Erretter angenommen haben, ihrer Errettung völlig sicher sein dürfen. Genau wie der Gläubige aus Gnade gerettet wird, so bleibt er auch aus Gnade gerettet. »Die ihr durch Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit.« (1. Petrus 1:5) »Die Gabe Gottes ist ewiges Leben« (Römer 6:23); und was ewig ist, kann kein Ende haben. Daher ist derjenige, der durch das Blut des Lammes gereinigt und erlöst ist, von Gott erkauft und für alle Ewigkeit adoptiert worden und kann demnach nicht verloren werden. »Alle, die Mir Mein Vater gibt, werden zu Mir kommen; und wer zu Mir kommt, den werde Ich nicht hinausstossen. Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie sollen niemals umkommen, und niemand wird sie aus Meiner Hand reißen. Wer an den Sohn glaubt, der hat (besitzt jetzt) ewiges Leben.« (Johannes 6:37; 10:28; 3:36)
(Obwohl wir fest davon überzeugt sind, dass die Seele, die Gott gerettet und der Er Sein Geschenk des ewigen Lebens gegeben hat, nicht wieder verloren sein kann, gibt das dem Gläubigen jedoch keinen Freibrief zur Sünde. Denn Gott ist ein heiliger und gerechter Vater, der nicht einfach über den Ungehorsam Seiner Kinder hinwegsehen kann. Wenn sie absichtlich weiter sündigen, dann korrigiert und bestraft Er sie. »Denn wen der Herr liebhat, den züchtigt Er, und Er straft einen jeglichen Sohn, den Er annimmt... denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?« Hebräer 12:6,7)
7. Der Heilige Geist:
Wir glauben, dass der Heilige Geist vom Vater ausgegangen ist; und Er wird »der Welt die Augen auftun über Sünde und Gerechtigkeit und das Gericht«. (Johannes 16:8) Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes, durch die Seine Werke ausgeführt werden, durch die Gläubige wiedergeboren, gelehrt, geleitet, inspiriert und für ihre gottgegebene Mission ermächtigt werden, und jeder Gläubige sollte davon erfüllt sein. »Lasst euch vom Geist erfüllen!« (Epheser 5:18) Der Heilige Geist ist auch als »der Tröster« bekannt, der neugeborene Kinder Gottes wie eine Mutter liebt, nährt und tröstet. (Siehe auch Johannes 3:5-8; 14:15-18,26; 15:26; 16:7-11; 7:38, 39; Apostelgeschichte 1:8.)
8. Die Taufe des Heiligen Geistes
Wir glauben, dass die Taufe, oder die vollkommene Füllung mit Seinem Heiligen Geist, eine Taufe der Liebe ist, »denn Gott ist Liebe« (1. Johannes 4:8). Alle Gläubigen können diese Taufe ohne weiteres empfangen, wenn sie einfach Gott darum bitten. Oft erfolgt diese Taufe, wenn andere Gläubige der Schrift gemäß »die Hände auflegen«. Hauptsächlich dient der Heilige Geist dazu, dem Gläubigen die Kraft zu geben, die Gute Botschaft von Jesus Christus an andere weiterzugeben. »Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und ihr werdet Meine Zeugen sein.« (Apostelgeschichte 1:8) Weiterhin dient der Heilige Geist dazu, den Gläubigen in alle Wahrheit zu leiten, ihn zu trösten, ihm alles, was Jesus gesagt hat, ins Gedächtnis zu rufen und ihm beim Beten zu helfen. (Siehe Lukas 11:9-13; 4:18; Apostelgeschichte 8:15-17; 19:6; Galater 5:22,23; Johannes 14:16,26; Römer 8:26,27.)
9. Die Geistesgaben:
Wir halten es für das Privileg des geistgefüllten Gläubigen, von den verschiedenen Geistesgaben, die im 1. Korinther, Kapitel 12 aufgeführt sind, profitieren zu können. Gott gibt den Gläubigen unterschiedliche Gaben gemäß ihrem besonderen Dienst und Seinem Plan für sie. »Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geist, und es sind mancherlei Ämter, aber es ist ein Herr. Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. Dem einen wird durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem anderen aber Rede der Erkenntnis nach demselben Geist, einem anderen Glauben in demselben Geist, einem anderen die Gabe, zu heilen in dem gleichen Geist, einem anderen, Wunder zu wirken, einem anderen, Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung dieser Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie Er will.« (1. Korinther 12:4-11)
Unserer Überzeugung nach gibt der Himmlische Vater Seinen Kindern freizügig diese Gaben, damit sie in der Gemeinde von Nutzen sein und von männlichen wie auch weiblichen Mitgliedern uneingeschränkt eingesetzt und alle Gläubigen dadurch gestärkt, ermutigt und erbaut werden können. »Wenn ihr, die ihr doch sündhaft seid, euren Kindern dennoch gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten!« (Matthäus 7:11) (Siehe auch Joel 3:1,2; Apostelgeschichte 2:17,18.)
10. Frucht des Geistes:
Wir glauben, dass Christen, die mit dem Heiligen Geist gefüllt sind, auch die gute »Frucht des Geistes« zeigen sollten, wie sie in der Heiligen Schrift beschrieben ist: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. (Siehe Galater 5:22,23; Epheser 5:9; Jakobus 3:17, 18.) Wir bitten alle Gottesgläubigen aller Konfessionen und Glaubensanschauungen, für die bibelgemäße Wahrheit aufzustehen, die unser gemeinsames Erbe ist, und »für den Glauben zu kämpfen«. (Judas 3) Möge Gott Sie mit Seiner Liebe segnen! In Jesu Namen, amen! Hier geht's weiter/Seite 3