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DER FUNKE DES LEBENS

Von Richard Johnston

»Abiogenesis« (Entstehung von Leben aus toter Materie) ist ein Begriff, der offenbar um 1860 von Thomas Huxley geprägt wurde. Huxley, aufgrund seiner aggressiven Werbung für Darwins Theorie der Evolution allgemein als »Darwins Bulldogge« bekannt, versuchte das offensichtlichste und fundamentalste Loch in der Theorie zu stopfen, indem er behauptete, das Leben sei aus lebloser Materie entstanden. Es sei ein Ergebnis von »Abiogenesis«. In der fernen Vergangenheit der urzeitlichen Existenz der Erde, soll Leben durch eine natürliche Reaktion entstanden sein, die zwar damals möglich war, heute aber wissenschaftlich nicht mehr nachvollziehbar ist.
Louis Pasteur, ein Zeitgenosse Huxleys, hatte den archaischen Gedanken der »spontanen Generation« oder »Urzeugung« bereits widerlegt (dass sich Leben aus toter Materie, Fische und Frösche aus Schleim und Fliegen aus vergammeltem Fleisch entwickeln würden, etc.). Diese These war im medizinischen und biologischen Denken des Westens, seit den antiken Griechen weit verbreitet. Huxleys Idee war also nichts neues, er verpackte einfach den altertümlichen Aberglauben aufs neue. Das wirft ein trauriges Licht auf die moderne Wissenschaft, die immer noch an der Evolutionären Theorie festhält und behauptet, dass die Abiogenesis, nun in neuer Terminologie gehüllt, den Ursprung des Lebens erkläre.
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»Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom
Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase.«
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Ein berühmtes Laborexperiment von Stanley Miller im Jahr 1953 gab vor, den Zeitpunkt rekonstruiert zu haben, an dem Materie mit Leben erfüllt wurde. Er kreierte einige Proben von Aminosäuren aus einer theoretischen Lösung »primordialer Ursuppe.« Zwanzig der mehreren hundert Aminosäuren bilden die Grundsteine von Proteinen, welche wiederum essentielle Zellkomponenten sind. Seine Experimente, welche einige dieser Aminosäuren erzeugten, haben bis dato einen stolzen Platz in zahlreichen biologischen Sachbüchern, trotz der Tatsache, dass die Umstände und Methoden unter denen er seine Experimente durchführte, seither als schlecht fundiert erachtet werden.
Wir wissen heute sehr viel mehr über Zellen als in den 50er Jahren. Insbesondere gibt es mehr Erkenntnisse über DNA und RNA erstaunliche Moleküle, die das Innere der Zellen bewohnen und die Informationen des Lebens beinhalten und weiterleiten. Die Prozesse und Mechanismen der Vererbung sind auch weiterhin eine unüberwindbare Hürde der Evolutionstheorie und deuten auf ein Design in der Schöpfung und auf einen Designer, dessen Intelligenz der unseren weit überlegen ist.
Auch wenn die 20 Standard Aminosäuren durch Zufall erschaffen werden könnten, haben Wissenschaftler die Entstehung eines Proteins, bestehend aus einer Aminosäurenkette von 100 Aminosäuren (ein geringeres Protein, die größten beinhalten ca. 27.000 Aminosäuren) versucht zu berechnen. Die Wahrscheinlichkeit für eine zufällige Formierung würde bei 4,9 x 10 liegen. Da schon eine Wahrscheinlichkeit von 1 x 10 als »unmöglich« erachtet wird, wäre die vorhergehende Gleichung lakonischerweise »um ein vielfaches« unmöglich.
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»So wie wir jetzt dem Menschen gleichen, der aus Erde
gemacht wurde, so werden wir künftig dem gleichen,
der vom Himmel gekommen ist.«
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Stanley Millers Experiment wird in großen Teilen wissenschaftlicher Kreise als Misserfolg gesehen; wäre ihm aber auch nur halbwegs mehr Erfolg beschieden gewesen, hätte es nur bewiesen, dass Intelligentes Leben die Fähigkeit besitzt, unter labortechnischen Gegebenheiten Leben zu erschaffen. Anders ausgedrückt, das Ergebnis hätte eher die Theorie des intelligenten Designs gestärkt und nicht die der Evolution .
Ironischerweise hat das Leben in der Tat seinen Ursprung in lebloser Materie »dem Staub der Erde« gefunden, aber nicht so, wie die Evolutionsbefürworter es sich vorstellen. Im Bericht über die Schöpfung im ersten Kapitel der Bibel, 1. Mose 1 wird uns geschildert, wie Gott am dritten, fünften und sechsten Tag alle lebendigen Dinge auf Erden ins Leben rief, während er an den anderen drei Tagen die »unbeseelte« Schöpfung kreierte. 2. Mose Kapitel 2 behandelt den sechsten Tag, worin die Erschaffung des Menschen detaillierter erklärt wird. »Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.« (1. Mose 2:7) Aus irdischem Staub wurde das erste menschliche Wesen, Adam, erschaffen und es war der Atem Gottes, der in Adam den Funken des Lebens zündete!
Aber das ist noch nicht alles! Im Neuen Testament, 1. Korinther, Kapitel 15, bezieht sich Paulus auf den ersten Menschen, Adam und dem Schöpfungsbericht des 1. Buches Mose. Besonders interessant ist, dass er dies in Verbindung mit Jesus, der Auferstehung und der Aussicht auf unsere Wiederauferstehung tut:
»›Es heißt ja in den Heiligen Schriften: Der erste Mensch Adam wurde von natürlichem Leben beseelt.‹ Christus dagegen, der letzte Adam, wurde zum Geist, der lebendig macht. …Aber zuerst kommt die Natur, dann der Geist, nicht umgekehrt. Der erste Adam wurde aus Erde gemacht; er ist Erde. Der zweite Adam stammt vom Himmel. Die irdischen Menschen sind wie der irdische Adam, die himmlischen Menschen wie der himmlische Adam. So wie wir jetzt dem Menschen gleichen, der aus Erde gemacht wurde, so werden wir künftig dem gleichen, der vom Himmel gekommen ist. Wenn das geschieht, wenn das Vergängliche mit Unvergänglichkeit überkleidet wird und das Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann wird das Prophetenwort wahr: ›Der Tod ist vernichtet! Der Sieg ist vollkommen!‹« (1. Korinther 15:45,4749, 54, Die Gute Nachricht-Bibel).
Derselbe göttliche Funke, der Adam aus leblosem Staub in einen lebendigen Menschen verwandelte, hatte auch Jesus' leblose, sterbliche Hülle in einen lebendigen Körper transformiert. Der erste Adam war ein biologisches, und Jesus Wiederauferstehung ein noch größeres Wunder. Es wurde nicht nur sein Leben wiederhergestellt, sondern sein Fleisch und Blut in einen unverwüstlichen Körper verwandelt, der Übernatürliches zu tun vermochte: Jesus konnte erscheinen und verschwinden, durch verschlossene Türen gehen und schließlich bei seiner Himmelfahrt in die Lüfte entschwinden. (Johannes 20:26; Lukas 24:31; Apostelgeschichte 1:9) Nicht nur das, uns wurde versprochen, dass in der Zukunft jene, die glauben und Jesus angenommen haben, mit ähnlich übernatürlichen Körpern ausgestattet werden. (Philipper 3:21; 1. Johannes 3:2) Nun, das ist etwas, das ich kaum erwarten kann!
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