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Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.

SACHEN

Von Martin McTeg




Ich habe diesen Tick mit Sachen, verstehst du? Ich denke, manche Menschen habe viel zu viel von ihnen. – So wie jene, deren Garage oder Schränke schon so voll sind, so dass sie sich einen Lagerraum mieten müssen, um dort noch mehr Sachen zu verstauen.

Als ich kürzlich umgezogen bin, musste ich mich entscheiden, was ich mit dem vielen Kram, der sich seit meinem letzten Umzug angesammelt hatte, tun sollte. Mann, oh Mann! An diesem Punkt wurde mir klar, dass ich tatsächlich einer von „jenen Leuten“ geworden war – ein Trödelsammler!

Ich glaube ein Großteil des Problems rührt von der Materialismus-Kultur her, die heutzutage überhandgenommen hat. Wann immer wir TV sehen, Radio hören oder Zeitschriften lesen, werden wir mit Werbung über die neuesten und tollsten Sachen, die wir unbedingt kaufen müssen, bombardiert. Und diese Werbung ist ganz schön effektiv. Nimm als Beispiel die Elektrogeräte. Sobald ein Fernsehgerät, Notebook oder Handy auf den Markt kommt, das dünner ist, will jeder es haben. Folglich wandern eine Menge voll funktionstüchtiger dickerer Geräte zu den anderen Sachen in die Garage oder in den Schrank.

Es gibt auch noch weitere Schattenseiten dieser „Trödel” Mentalität. Eine davon ist, dass du, wenn du zu viele Sachen besitzt, den Respekt vor ihrem Wert verlierst.

Jesus brachte die „Dinge“ in die richtige Perspektive, als Er sagte: „Nehmt euch in Acht! Begehrt nicht das, was ihr nicht habt. Das wahre Leben wird nicht daran gemessen, wie viel wir besitzen.“ [Lukas 12:15]

Ein anderer Punkt zum Thema Sachen ist, dass einige Leute viel zu viel davon haben, während anderen sogar das Nötigste zum Leben fehlt. Traurig!

Falls es dir glückt, dass du – so wie ich – die Symptome dieser „zu viel Trödel Krankheit“ in deinem Leben erkennst, dann mach dir keine Sorgen. Es gibt eine Heilkur, zumindest für einen persönlich. Schau dir genau die Sachen an, die du besitzt und stelle zunächst einmal fest, welche du tatsächlich benutzt und wirklich brauchst. Dann verschenke den Rest an wohltätige Vereine, bedürftige Nachbarn oder Freunde. So wie Jesus einen reichen jungen Mann aufforderte: „Verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben.“ [Lukas 18:22]

Du wirst mit den Ergebnissen zufrieden sein. Dein Haus wird dir plötzlich größer und besser organisiert vorkommen, und dein Leben wird aufgeräumter wirken.

Und denk an das, was Jesus sagte: „Es ist segensreicher zu geben als zu nehmen.“ So wie wir unsere überschüssigen Sachen mit großzügiger Geste weggeben, so sammeln wir Gottes Segnungen, und zwar für unser hiesiges Leben und für die Ewigkeit.

Martin McTeg ist Mitglied der Family International in den USA..

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