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NICHT REDUZIERBAR!


Die Evolutionstheorie postuliert dass kleine, innovative Schritte den Evolutionsprozess vorantreiben. Man stelle sich vor: an einem Mechanismus wird jeweils nur eine Komponente verändert, um seine Effektivität irgendwie zu verbessern, während man gleichzeitig einräumt, die Gesamtfunktion des Apparates bleibe ohne irgendwelche zusätzlichen Korrekturen erhalten. Sobald der Mechanismus sich damit abgefunden hat, dass er eine verbesserte Komponente dazu bekam, erkennt er die Nützlichkeit, eine weitere Komponente zu verbessern. Der springende Punkt dabei ist, dass er diese Schritte angeblich einen nach dem anderen ausführt, dann bewertet, wie gut jeder einzelne Schritt ist und dann einen weiteren Schritt macht. Der Apparat muss seine Funktionalität verbessern, aber gleichzeitig weiterhin in seiner Gesamtheit funktionieren.

Aber was ist, wenn eine Aktualisierung jeweils mehr als eine Verbesserung benötigt? Die Evolutionstheorie kann dem nicht Rechnung tragen. Die Verbesserung muss einen Schritt nach dem anderen erfolgen, und wenn eine Komponente dem Organismus keinen Vorteil bringt (wenn es z. B. nicht funktioniert), wird sie verloren gehen oder verworfen. Gibt es Mechanismen in der Natur, die aus diesem Grund durch die Evolution nicht erklärt werden können? Allerdings, da gibt es viele, aber es braucht nur eine, um die Theorie zu widerlegen.

Suchen wir uns einen Mechanismus aus, der allen bekannt ist: das erstaunliche menschliche Kniegelenk. Dieses Gelenk unseres Körpers ist einzigartig. Es unterscheidet sich bedeutend von den Kugelgelenken der Hüfte und Schulter, oder den Radgelenken unserer Ellbogen. Auch wenn allein diese schon Wunderwerke der Ingenieurskunst sind, ist das Knie dennoch außergewöhnlich. Es besteht aus mehreren Elementen, doch die kritischen Teile sind (a) die beiden Gelenkpfannen (Lateral- und Medialkondylus) des Oberschenkelknochens, in dem sich die (b) passenden konkaven Schalen des Schienbeins bewegen und (c und d) die beiden Kreuzbänder (so bezeichnet, aufgrund ihrer sich überkreuzenden Struktur), die genau in den Zwischenraum der Gelenkpfannen passen, usw.

Wenn eine Struktur so komplex ist, dass von Anfang an alle Elemente in einer passenden funktionierenden Weise präsent sein müssen, spricht man von nicht reduzierbarer Komplexität. Das Kniegelenk lässt sich nicht vereinfachen, mindestens diese vier Elemente sind notwendig, damit das Knie funktioniert. (Es beinhaltet auch andere Elemente, aber diese vier sind voneinander abhängig, damit die Funktion gewährleistet ist.) Ein, zwei oder drei Elemente alleine, können dem Knie die Funktion nicht geben. Sie alle sind für das Knie unverzichtbar.

Deswegen ist es unmöglich, dass sich das Knie von einem einfacheren Gelenk, wie etwa dem der Hüfte oder des Ellbogens entwickelt haben könnte, wie die Evolutionstheorie behauptet. Wie sich so ein Mechanismus in einem allmählichen, schrittweisen Prozess entwickelt haben soll, wie es von der klassischen Darwinistischen Theorie verlangt wird, ist für die Evolutionisten eine unüberwindbare Hürde.1

1 Stuart Burgess, “Critical Characteristics and the Irreducible Knee Joint,”
Creation Ex Nihilo Technical Journal, Band 13, Nr. 2, 1999.


* * *

Glaubenssache

Weder Schöpfung noch die Urknall- und die Evolutionstheorie können mit wissenschaftlichen Methoden schlüssig bewiesen werden. Ob man nun an die Schöpfung glaubt oder an die besagten Theorien, es braucht in jedem Fall Glauben. Und damit der Glaube standhalten und wachsen kann, muss er früher oder später mit Beweisen belohnt werden – seien sie auch noch so klein. Und das ist der Punkt, an dem Kreationisten – und Christen im Besonderen – klar im Vorteil sind. Verfechter atheistischer Theorien sehen ihren Glauben jedes Mal gestärkt, wenn eine neue Entdeckung gemacht wird, die diese augenscheinlich unterstützt, nur um dann in ihrem Glauben erschüttert zu werden, wenn sich der neue »Beweis« als wissenschaftlich nicht belegbar herausstellt. Auf der anderen Seite sehen Schöpfungsgeschichtler ihren Glauben tagtäglich belohnt. Von der Synchronisation des Kosmos bis hin zu den Wundern der Natur und den Feinheiten des DNA-Moleküls deutet alles auf die Hand eines intelligenten Designers hin, der hinter diesem, unserem Universum steht.

Und das ist noch nicht alles. Wer durch Seinen Sohn, Jesus Christus, einen persönlichen, direkten Kontakt mit dem Designer gemacht hat, kann Seine liebevolle Gegenwart erfahren. Durch die Antworten, die wir auf unsere Gebete erhalten und durch die Wahrheit und Freiheit, die Er uns durch Sein Wort offenbart, wird unser Glaube kontinuierlich belohnt und gestärkt. Genauso wie eine wahre, liebevolle menschliche Beziehung Glaube und Vertrauen zwischen den Beteiligten erzeugt, hilft uns all das, was wir von Gott empfangen, Ihm mehr zu vertrauen und Ihm beim Wort zu nehmen. Da alles, was Er uns mittels der Bibel sagt, sich als wahr herausstellt, können wir den Schöpfungsbericht im 1. Buch Mose aus einer Position des Glaubens betrachten – nicht als leichtgläubige Naivlinge, sondern als mündige und vernünftige Menschen, die ihre Entscheidungen auf den Charakter eines engen und vertrauten Freundes stützen, welcher auch Ursprung alles Daseins ist.

Wenn du den Schöpfer noch nicht kennst, Ihn aber gern kennenlernen würdest, warum nicht jetzt einen Anfang machen, indem du Jesus als deinen Retter annimmst und Ihn in dein Leben bittest? Bete einfach:

Jesus, ich möchte Dich persönlich kennenlernen, deshalb bitte ich Dich, in mein Herz zu kommen. Danke, dass Du für mich gestorben bist, damit mir meine Sünden vergeben werden und ich die Gabe des ewigen Lebens in der ukünftigen Welt erhalte. Amen.



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