Feuilleton von Keith Phillips,
Redakteur des Activated-Magazins:
Kurz vor seinem Tod, im Jahre 1990, schrieb der britische Journalist Malcom Muggeridge: »Ich sehe meinen alten Leichnam, eingewickelt in Leinentüchern, fleckig und verschrumpelt wie verdorrtes Fallobst, und flattere darüber hinweg wie ein Schmetterling, der gerade aus dem Kokon schlüpfte, drauf und dran, allem Irdischen zu entfliehen. Ist sich eine Raupe in der Seidenhülle ihrer unmittelbar bevorstehenden Auferstehung bewusst? Dass ihr Sterben eine Verwandlung von einem Kriechtier in ein farbenfrohes Geschöpf der Lüfte bewirken wird? Gäbe es die Möglichkeit diesem Geschöpf solch imminente Wahrheit mitzuteilen, würde es dir Glauben schenken? Leicht könnte ich mir vorstellen, wie solch imaginäre weise und alte Raupe ungläubig ihren Kopf schütteln und behaupten würde: »Nein, so etwas gibt es nicht; das ist pure Fantasie!«
Verhalten wir uns nicht genauso? Die Bibel sagt uns, wo unsere Seele unser wahres »Ich« hingeht oder zumindest hingehen kann, wenn wir an das Ende dieses Lebens gelangen und unseren irdischen Körper ablegen. Und so wie der Raupe, wird auch uns die Wahl gelassen, zu glauben oder auch nicht. Das ist der springende Punkt, der Dreh- und Angelpunkt, die Bedingung, an der die Tür zum ewigen Leben im Himmel hängt Glaube. »Ich bin die Auferstehung und das Leben«, sagte Jesus. »Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.« (Johannes 11:25).
Das Osterwunder besteht darin, dass Jesus nicht im Grab liegen geblieben ist, und dass auch wir nicht dort verbleiben müssen. Wir brauchen auch nicht als Strafe für unsere Sünden, unter ewiger Trennung von Gott zu leiden. Nachdem Jesus die Strafe für uns auf sich genommen hatte, ist er wieder zum Leben auferstanden. Und weil er lebt, können auch wir leben (Johannes 14:19). Alles was wir tun müssen, ist an das erlösende Opfer von Jesus zu glauben.
Wenn du glaubst, bist du bereit ins nächste Leben zu gehen, wenn deine Zeit gekommen ist. Wenn nicht, wünschen wir dir, dass die Leseartikel dieses Monats dir dabei behilflich sind, zu glauben. Und du wirst überrascht sein, wie wenig Glaube dafür eigentlich nötig ist. Auch wenn alles, was du tun kannst, ist, in Verzweiflung im Wortlaut des Bibelverses Markus 9:4 auszurufen, »Herr hilf meinem Unglauben«, (Markus 9:24) dann öffnest du Jesus dein Herz und deine Gedanken und gibst ihm eine Chance, sich zu beweisen, was er mit Sicherheit auch tun wird.
Ein Frohes und Gesegnetes Osterfest,
wünscht allen Lesern,
Keith Phillips für Die Familie