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Als ich meinen Vater anlässlich seines 85. Geburtstages besuchte, schauten wir uns ein paar alte Streifen unserer Familie an. Es war lustig, meinen Bruder als Einjährigen herumkrabbeln zu sehen, wie er mit den Welpen spielte und aus dem Hundenapf aß. Schwer vorzustellen, dass dieses süße Baby zu einem angesehenen Hochschulprofessor und internationalem Dozenten heranwachsen würde! Das brachte mich dazu, darüber nachdenken, wie Gott aus unbedeutenden Menschen etwas Besonderes machen kann. Nackt und hilflos kommen wir in diese Welt, und durch unsere Erfahrungen und Entscheidungen verwandelt Gott uns in den einzigartigen Menschen, der ein jeder von uns ist.
Es wird gesagt, Gott habe Freude daran, etwas aus nichts zu machen, und ich kann dem nur zustimmen. Tatsächlich bin ich überzeugt, dass Gott alles aus nichts geschaffen hat. Dr. Arno Penzias, Physiker und Nobelpreisträger, scheint dem zuzustimmen. Er drückte es in diesen Worten aus: »Die besten Angaben, die wir [über die Entstehung des Universums] haben, sind genau das, was ich prognostiziert hätte, wenn mir nichts anderes als die fünf Bücher Mose, die Psalmen und die Bibel als Ganzes zur Verfügung stehen würden. Es war ein Moment der eigenständigen [individuell ausgeprägten] Schöpfung aus dem Nichts!«
Skeptiker fragen: »Wie kann das Universum aus dem Nichts enstanden sein? Die Gesetze der Wissenschaft definieren doch, dass Materie weder erschaffen noch vernichtet, nur neu geordnet werden kann. In unserer physikalischen Welt braucht man etwas Vorgegebenes, mit dem man anfangen kann.« Vielleicht die deutlichste und überzeugendste Antwort auf dieses Argument fand ich in James Perloffs Wirbelsturm auf dem Schrottplatz:1
»In der am weitesten akzeptierten Theorie über den Ursprung des Universums wird behauptet, irgendwann sei die gesamte Masse und Energie in einem winzigen ›kosmischen Ei‹ zusammengepresst gewesen. Dann, vor ungefähr fünfzehn Milliarden Jahren, explodierte das Ei, und durch diesem Urknall nahm das Universum seinen Anfang ...
Doch diese Urknalltheorie selbst steht im Widerspruch mit den Naturgesetzen. Materie und Energie können gemäß den Gesetzen der Physik weder erschaffen noch zerstört werden. Das würde dem ersten Gesetz der Thermodynamik, dem Gesetz der Energiekonservierung, widersprechen. Der renommierte Physiker Paul Davies schrieb dazu in seinem Buch Am Rande der Unendlichkeit: ›Der Urknall beschreibt ein jähes Außerkraftsetzen der physikalischen Gesetze, einen plötzlichen, abrupten Moment der Gesetzwidrigkeit, der zuließ, dass etwas aus dem Nichts entstand, und stellt damit ein wahres Wunder dar, welches sämtliche physikalischen Prinzipien übersteigt.‹ 2
Zieht man aber einen Vorgang jenseits natürlicher Gesetze in Betracht ein ›wahres Wunder‹, wie Davis es ausdrückt dann ist es logischerweise inkonsequent, andere Szenarien, wie die Schöpfung durch Gott, auszuschließen. Wenn es ein ›kosmisches Ei‹ gegeben hat, wer hat es dorthin gelegt? Das kosmische Huhn? Die Wissenschaftler sind sich immer einig gewesen, dass jede Wirkung eine Ursache hat. Wie kann dann die größte Wirkung von allen das Universum selbst ohne Ursache entstanden sein?«
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Ich glaube diese Ursache war Gottes Befehl. Gott sprach und KNALL! das Universum war geschaffen.
Curtis Peter Van Gorder ist ehrenamtlicher Mitarbeiter der Family International im Nahen Osten.
1 James Perloff, Tornado in a Junkyard (Arlington, Mass: Refuge Books, 1999), 29.
2 Paul Davies, The Edge of Infinity (New York: Simon and Schuster, 1981), 161.
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