Naturgesetze, die der Evolution widersprechen
Ist etwas ein wissenschaftliches Gesetz, dann ist es ein unabänderliches Prinzip der Natur. Es handelt sich um ein wissenschaftlich beobachtbares Phänomen, das durch ausgiebige Messungen und Experimente nachgeprüft und wiederholt, für das ganze uns bekannte Universum als unveränderlich bewiesen wurde (z.B. das von Newton bewiesene Gravitationsgesetz oder die Gesetze der gleichmäßigen Bewegung).
Ein physikalisches Gesetz, das der Urknalltheorie widerspricht, ist der »Satz von der Erhaltung des Drehimpulses«. Dieses Gesetz besagt: Wenn sich ein Objekt um seine Achse dreht und sich ein Teil von ihm loslöst, dreht sich das entfernende Teil in der gleichen Richtung wie das ursprüngliche Objekt, von dem es sich losgelöst hat.
Die Urknalltheorie wird ständig revidiert, da immer wieder neue Daten in die Gleichung eingefügt werden. Im Wesentlichen besagt die Theorie jedoch, dass das Universum aus einem unwahrscheinlich kleinen, aber immens dichten Punkt entstanden ist, der sich mit extremer Geschwindigkeit um sich selbst drehte. Der Punkt explodierte dann im so genannten »Urknall«. Dadurch wurde Masse ausgeworfen, die sich zu all den astralen Körpern ausdehnte, welche das Universum umfassen, welches sich immer noch ausdehnt.
Es ist wahr, dass man beobachten kann, wie sich die Planeten um ihre eigene Achse drehen, aber gemäß dem bewiesenen Satz von der Erhaltung des Drehimpulses und hätten sich alle Planeten vom gleichen ursprünglichen Objekt abgesondert, dann müssten sich alle in der gleichen Richtung drehen. Alleine die Beobachtung unseres eigenen Sonnensystems zeigt eindeutig, dass Venus und Uranus sich im entgegengesetzter Richtung zum Rest der Planeten drehen. Allein durch dieses Faktum wird die Urknalltheorie widerlegt.
Ein anderes Gesetz der Physik ist das »Zweite Gesetz der Thermodynamik«. Dieses Gesetz beschreibt die Tatsache, dass die nutzbare Energie im Universum abnimmt. Letztendlich wird keine zur Verfügung stehende Energie mehr übrig bleiben. Von dieser Tatsache ausgehend, leiten wir ab, dass auf lange Sicht der wahrscheinlichste Zustand für ein jegliches natürliches System ein chaotischer ist. Überlasst man sie sich selbst, werden alle natürlichen Systeme verfallen.
Der berühmte Wissenschaftler und Science-Fiction Autor Isaac Asimov, der selber ein Befürworter der Urknall- und Evolutionstheorien war, drückt es folgendermaßen aus: Eine andere Möglichkeit, das Zweite Hauptsatz der Thermodynamik auszudrücken, ist diese: »Das Chaos im Universum nimmt ständig zu.« So gesehen können wir das Zweite Gesetz überall um uns herum erkennen. Damit ein Zimmer aufgeräumt bleibt, müssen wir uns anstrengen, denn kümmern wir uns nicht weiter darum, entsteht schnell wieder Unordnung. Selbst wenn wir den Raum niemals betreten, wird er mit der Zeit staubig und muffig.
Wie schwierig ist es doch, Behausungen, Maschinen oder unseren eigenen Körper in Stand zu halten, und wie leicht ist es doch auch, einfach alles verfallen zu lassen! Im Grunde brauchen wir nur »gar nichts« mehr zu tun und schon beginnt alles zu verfallen, zu verschleißen und zusammenzubrechen ganz von alleine. Darum geht es im Zweiten Gesetz der Thermodynamik.
Der Kernpunkt der Evolutionstheorie ist aber, dass die Dinge an Komplexität zunehmen, einfache Lebensformen sich zu höheren entwickeln, das Chaos sich zur Ordnung entwickelt. Das ist dem Zweiten Gesetz der Thermodynamik diametral entgegengesetzt. Schon allein aufgrund dieses Widerspruchs verbietet sich die Evolutionstheorie.
Evolutionisten entgegnen diesem Argument, dass eine Energiequelle das Zweite Gesetz umkehren könne. Zum Beispiel eine von außen wirkende Kraft wie etwa eine Haushälterin, wenn sie ein unordentliches Zimmer aufräumt. Sie weisen auf die Sonne hin, als eine von außen wirkende Energiequelle und behaupten, dass seit Milliarden von Jahren die Energie der Sonne wie die fleißige Haushälterin wirkt. Elementare Beobachtung würde jedoch zeigen, dass die Energie der Sonne allein nicht fähig ist, Leben aus etwas Leblosen zu kreieren, oder etwas Komplexes aus etwas Einfachem.
Nehmen wir einmal an, die Sonne würde auf zwei Setzlinge scheinen, der eine lebendig, der andere tot. Würden die gleiche Menge Wasser und Nährstoffe zugegeben, wird die lebendige Pflanze gedeihen und die andere vergehen. Die Energie der Sonne alleine reicht nicht aus, Leben zu kreieren. Die tote Pflanze verrottet und zersetzt sich entsprechend des Zweiten Gesetzes der Thermodynamik.