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Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.

WIR WÄHLEN, WAS WIR GLAUBEN!



»Wie entstand das Universum und alles was sich
darin befindet? Fand ein unerklärbares Ereignis statt, das
einen Prozess in Gang setzte der zur Evolution führte,
oder war es das Werk eines intelligenten Designers?«

* * *

»Die wohl am weitesten verbreitete atheistische Theorie,
die den Ursprung des Universums zu erklären versucht,
ist die Urknall-Theorie



Naturgesetze, die der Evolution widersprechen

Ist etwas ein wissenschaftliches Gesetz, dann ist es ein unabänderliches Prinzip der Natur. Es handelt sich um ein wissenschaftlich beobachtbares Phänomen, das durch ausgiebige Messungen und Experimente nachgeprüft und wiederholt, für das ganze uns bekannte Universum als unveränderlich bewiesen wurde (z.B. das von Newton bewiesene Gravitationsgesetz oder die Gesetze der gleichmäßigen Bewegung).

Ein physikalisches Gesetz, das der Urknalltheorie widerspricht, ist der »Satz von der Erhaltung des Drehimpulses«. Dieses Gesetz besagt: Wenn sich ein Objekt um seine Achse dreht und sich ein Teil von ihm loslöst, dreht sich das entfernende Teil in der gleichen Richtung wie das ursprüngliche Objekt, von dem es sich losgelöst hat.

Die Urknalltheorie wird ständig revidiert, da immer wieder neue Daten in die Gleichung eingefügt werden. Im Wesentlichen besagt die Theorie jedoch, dass das Universum aus einem unwahrscheinlich kleinen, aber immens dichten Punkt entstanden ist, der sich mit extremer Geschwindigkeit um sich selbst drehte. Der Punkt explodierte dann im so genannten »Urknall«. Dadurch wurde Masse ausgeworfen, die sich zu all den astralen Körpern ausdehnte, welche das Universum umfassen, welches sich immer noch ausdehnt.

Es ist wahr, dass man beobachten kann, wie sich die Planeten um ihre eigene Achse drehen, aber gemäß dem bewiesenen Satz von der Erhaltung des Drehimpulses und hätten sich alle Planeten vom gleichen ursprünglichen Objekt abgesondert, dann müssten sich alle in der gleichen Richtung drehen. Alleine die Beobachtung unseres eigenen Sonnensystems zeigt eindeutig, dass Venus und Uranus sich im entgegengesetzter Richtung zum Rest der Planeten drehen. Allein durch dieses Faktum wird die Urknalltheorie widerlegt.

Ein anderes Gesetz der Physik ist das »Zweite Gesetz der Thermodynamik«. Dieses Gesetz beschreibt die Tatsache, dass die nutzbare Energie im Universum abnimmt. Letztendlich wird keine zur Verfügung stehende Energie mehr übrig bleiben. Von dieser Tatsache ausgehend, leiten wir ab, dass auf lange Sicht der wahrscheinlichste Zustand für ein jegliches natürliches System ein chaotischer ist. Überlasst man sie sich selbst, werden alle natürlichen Systeme verfallen.

Der berühmte Wissenschaftler und Science-Fiction Autor Isaac Asimov, der selber ein Befürworter der Urknall- und Evolutionstheorien war, drückt es folgendermaßen aus: Eine andere Möglichkeit, das Zweite Hauptsatz der Thermodynamik auszudrücken, ist diese: »Das Chaos im Universum nimmt ständig zu.« So gesehen können wir das Zweite Gesetz überall um uns herum erkennen. Damit ein Zimmer aufgeräumt bleibt, müssen wir uns anstrengen, denn kümmern wir uns nicht weiter darum, entsteht schnell wieder Unordnung. Selbst wenn wir den Raum niemals betreten, wird er mit der Zeit staubig und muffig.

Wie schwierig ist es doch, Behausungen, Maschinen oder unseren eigenen Körper in Stand zu halten, und wie leicht ist es doch auch, einfach alles verfallen zu lassen! Im Grunde brauchen wir nur »gar nichts« mehr zu tun und schon beginnt alles zu verfallen, zu verschleißen und zusammenzubrechen – ganz von alleine. Darum geht es im Zweiten Gesetz der Thermodynamik.

Der Kernpunkt der Evolutionstheorie ist aber, dass die Dinge an Komplexität zunehmen, einfache Lebensformen sich zu höheren entwickeln, das Chaos sich zur Ordnung entwickelt. Das ist dem Zweiten Gesetz der Thermodynamik diametral entgegengesetzt. Schon allein aufgrund dieses Widerspruchs verbietet sich die Evolutionstheorie.

Evolutionisten entgegnen diesem Argument, dass eine Energiequelle das Zweite Gesetz umkehren könne. Zum Beispiel eine von außen wirkende Kraft wie etwa eine Haushälterin, wenn sie ein unordentliches Zimmer aufräumt. Sie weisen auf die Sonne hin, als eine von außen wirkende Energiequelle und behaupten, dass seit Milliarden von Jahren die Energie der Sonne wie die fleißige Haushälterin wirkt. Elementare Beobachtung würde jedoch zeigen, dass die Energie der Sonne allein nicht fähig ist, Leben aus etwas Leblosen zu kreieren, oder etwas Komplexes aus etwas Einfachem.

Nehmen wir einmal an, die Sonne würde auf zwei Setzlinge scheinen, der eine lebendig, der andere tot. Würden die gleiche Menge Wasser und Nährstoffe zugegeben, wird die lebendige Pflanze gedeihen und die andere vergehen. Die Energie der Sonne alleine reicht nicht aus, Leben zu kreieren. Die tote Pflanze verrottet und zersetzt sich entsprechend des Zweiten Gesetzes der Thermodynamik.


* * *

Die zwei Seiten der Debatte

Wahre Wissenschaft basiert auf dem was allgemein als »wissenschaftliche Methode« bekannt ist, wobei Wissen durch Fragenstellen erweitert wird, Daten anhand von Observationen und Experimenten gesammelt und die hypothetischen Antworten getestet werden. Nur wenn durch derartige Experimente eine wissenschaftliche Theorie als wahr bewiesen wurde, und zwar durch beobachtbare und reproduzierbare Resultate, wird die Theorie als wissenschaftliche Tatsache anerkannt.

Die atheistische, materialistische Wissenschaft stellt zwei große Theorien auf: Erstens die Urknalltheorie, die erklären soll, wie das Universum enstanden ist, und zweitens die Evolutionstheorie bezüglich der Entstehung des Lebens.

Es werden immer wieder neue Fakten entdeckt, die unmissverständlich darauf hindeuten, dass das Universum mit allem was darin ist, das Werk eines intelligenten Designers und nicht zufällig entstanden ist. In Tat und Wahrheit sind die Theorien des Urknalls und der Evolution nicht so faktenbezogen und überzeugend wie ihre Befürworter vorgeben.

Da weder diese Theorien, noch der Glaube an die Erschaffung durch Gott wissenschaftlich beobachtet oder unter experimentellen Bedingungen wiederholt werden können, handelt es sich um Meinungskonstrukte, die in den Bereich des Glaubens fallen. Letzten Endes ist es eine Frage der Entscheidung: was – und wem – wir Glauben schenken wollen.


* * *

Nur zum Spaß ...

Gott sitzt auf Seinem Thron im Himmel, da kommt ein Wissenschaftler zu Ihm und sagt: »Gott, wir brauchen Dich nicht mehr. Die Wissenschaft hat einen Weg gefunden, wie man Leben aus dem Nichts entstehen lassen kann. Mit anderen Worten: Wir können jetzt dasselbe tun, das Du am Anfang gemacht hast.«

»Ach wirklich? Dann erzähl mal«, erwidert Gott.

»Also«, sagt der Wissenschaftler, »wir können einfachen Staub nehmen, ihn zu einem Ebenbild von Dir machen, Leben darin einhauchen und so einen Menschen erschaffen.«

»Das ist ja interessant. Zeig’s mir mal«, fordert ihn Gott heraus.

Also bückt sich der Wissenschaftler und fängt an, aus Erde die Figur eines Mannes zu formen.

»Moment mal, so geht’s aber nicht!« unterbricht ihn Gott. »Hol dir aber bitte deinen eigenen Staub.«

»Wir wählen, was wir glauben« wurde adaptiert von Richard Johnstons
Evolution, Fact or Fable (©2002 by Aurora Production AG, Schweiz)



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