Feuilleton von Keith Phillips,
Redakteur des Activated-Magazins:
Ich bin auf meinen guten Vorsatz für das Jahr 2007 richtiggehend stolz und glaub nicht nur dran, sondern bin fest davon überzeugt, dass er machbar ist. Und das muss er einfach, da mir jetzt klar geworden ist, dass meine Zukunft davon abhängt in »kleinen Dimensionen« zu denken!
Das steht vielleicht im Gegensatz zum allgemein üblichen Neujahrsanspruch, die »großen Dinge« seien weitaus wichtiger, doch im Grunde ist meine Entdeckung eine willkommene Ergänzung dazu. Auf die Wichtigkeit der »vielen kleinen Entscheidungen« stieß ich, nachdem mich ein Freund auf den Onlineartikel »Die Formel« von Jim Rohn hingewiesen hatte. Hier sind einige Auszüge dieses Artikels, der damit die Strategie der »geringen Dinge« auf einen Nenner bringt:
»Zu Versagen ist nicht das Ergebnis eines einmaligen, verheerenden Ereignisses. Wir versagen nicht einfach so von heute auf morgen, vielmehr ist es die unausweichliche Summe von kärglich durchdachten Vorgehensweisen und von unseren schlechten Entscheidungen. Noch einfacher ausgedrückt, Versagen ist nichts weiter, als einige wenige Fehlentscheidungen, die sich tagtäglich wiederholen.
Einzeln betrachtet erscheinen uns unsere alltäglichen Handlungen nicht sonderlich gewichtig. Eine vergessene Kleinigkeit, eine falsche Entscheidung oder eine verschwendete Stunde hier und dort führen im allgemeinen nicht zu einem plötzlichen und messbaren Knalleffekt.
Die gefährlichste Eigenschaft des Versagens ist seine Subtilität. Kurzfristig scheinen unsere Fehler keine großen Unterschiede zu machen. Da sie keine sofortigen Folgen haben, die unsere Aufmerksamkeit auf sich lenken, machen wir morgen die gleichen Fehler wie gestern, ziehen wieder nicht die richtigen Schlüsse, hören nochmals auf den falschen Rat und treffen weiterhin schlechte Entscheidungen.
Widmen wir uns also unserer Schlussfolgerung. So einfach, wie die Rezeptur des Versagens zu befolgen ist, genauso mühelos kann die Formel des Erfolges in die Praxis umgesetzt werden. Sie besteht aus einer Übung, die auf einfache Art und Weise täglich umgesetzt werden kann: Indem wir bereitwillig unsere täglichen Irrtümer in tägliche Herausforderungen ummünzen, werden wir unweigerlich positive Ergebnisse erzielen.« (Quelle: www.affirmware.com.au/Sculptor-Private/the_formula.html)
Es gibt nichts besseres, als entschieden die sogenannten »kleinen« Entscheidungen zu treffen, die nun mal besser für uns sind. Es gibt keine bessere Zeit, als gerade jetzt am Anfang des neuen Jahres genau damit zu beginnen. Und es gibt wohl niemanden besseren dessen Hilfe wir uns bedienen können, die richtigen Entscheidungen zu treffen und dabei zu bleiben als derjenige, der uns erschuf und genau weiß, was wir brauchen. Mit Gott ist einfach alles machbar. Vernachlässige also nicht die »geringen Dinge«.