Feuilleton von Keith Phillips,
Redakteur des Activated-Magazins:
Wir wissen, dass sowohl Vererbung als auch Umfeld ihren Beitrag dazu leisten, uns zu formen. Von klein auf hören wir, dass wir die Augen unserer Mutter hätten oder das Kinn unseres Vaters sichtbare Zeichen der Rolle, welche die Vererbung spielt. Offensichtlich ist auch, dass Kinder, die intellektuell gefordert werden, sich auf akademischer Ebene leichter hervortun, und dass Athleten mit den besten Trainern und Trainingsprogramme es wahrscheinlich leichter haben, ihr volles Potenzial zu erreichen ein Beweis dafür, welche Rolle umfeldbedingte Einflüsse spielen.
Welche entscheidenden Anteile Vererbung und Milieu jeweils spielen, unser Leben zu formen, ist seit Alters her Gegenstand von Diskussionen. Was jedoch relativ neu ist, ist das Ausmaß, in dem beide Faktoren jetzt herangezogen werden, persönliches Verhalten und soziale Trends zu erklären. Genetiker suchen nach »Verhaltensgenen« die angeblich für Probleme wie Alkoholismus, soziales Fehlverhalten und Depressionen verantwortlich sein könnten, während Soziologen auf Verbindungen zwischen persönlichen Problemen und sozialen Verhältnissen hinweisen hohe Kriminalität und Drogenmissbrauch in von Armut betroffenen Stadtbezirken zum Beispiel.
Die unterschwellige Botschaft, die von beiden Lagern angeführt wird ist die, dass wir Gefangene vorgegebener Umstände sind Attribute, die von unseren Genen vorbestimmt werden und worüber wir keine Kontrolle haben, oder das Umfeld, über das wir nur begrenzt Kontrolle haben. Allerdings werden bei der Suche nach wissenschaftlichen Erklärungen, zwei andere wichtige Faktoren häufig außer Acht gelassen: der menschliche Wille und der allmächtige »Gott-Faktor«. Wenn beide Faktoren in Harmonie miteinander übereinstimmen, sind sie dazu fähig, die negativen Auswirkungen der Vererbung und des Umfeldes zu überwinden. Eine gute Nachricht für uns alle, da es bedeutet, dass Umstände unser Maß an Glück und Erfolg im Leben nicht diktieren müssen.
Mit einem hohen Maß an Entschiedenheit und Gottes Hilfe kann man sich über jede Schwierigkeit hinwegsetzen, die einen zunichte machen droht, ganz gleich worum es sich dabei handeln mag, seien es körperliche Behinderungen oder schwere Krankheiten, Ehe- oder Beziehungsprobleme, emotionelle Schwierigkeiten, elterliche Herausforderungen, Probleme bei der Arbeit, finanzielle Engpässe, oder eine Sucht oder Abhängigkeit. Möglichst viele Antworten auf diese und andere existentielle Fragen in den Leseartikeln dieser Webseite zu finden, wünscht allen Lesern,
Keith Phillips für Die Familie