Wenn du einmal Jesus in dein Herz aufgenommen hast, bist du ein neugeborenes Kind Gottes, und wirst für immer dem Herrn gehören. In der Bibel steht, dass von nun an dein täglicher Weg mit dem Herrn »ein Pfad wie das hellglänzende Morgenlicht ist, das bis zum vollen Tag immer heller leuchtet!« (Sprüche 4:18) Jesus aufzunehmen ist nur der Anfang eines gänzlich neuen und wunderbaren Lebens. »Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden!« (2. Korinther 5:17)
Wie bei jedem heranwachsenden Kind, ist es ganz natürlich, dass das wiedergeborene Kind Gottes auf seinem neuen Lebensweg stolpert und manchmal fällt. Es macht Fehler, doch dabei lernt es. Es wächst und macht Fortschritte. Wie ein irdischer Vater freut sich der Herr über jeden Gehversuch seines Kindes und hilft ihm nach einem Sturz schnell wieder auf. Er verdammt es deswegen doch nicht, im Gegenteil, Jesus ist barmherzig und hat unendliche, verständnisvolle Liebe. Er vergibt uns unsere Fehler und hilft uns durch Seine Kraft, auf Seinem Weg weiterzugehen. »So wie ein Vater Mitgefühl mit seinem Kind hat, so hat der Herr Erbarmen mit denen, die Ihn fürchten. Fällt er, so stürzt er doch nicht; denn der Herr hält ihn fest an der Hand.« (Psalm 103:13; 37:24)
Wenn wir stolpern, fallen oder zu versagen scheinen, werden wir leicht über uns selbst entmutigt und fragen uns vielleicht sogar, warum der Herr so etwas zulässt. Sieht er es denn nicht?, fragen wir uns manchmal. Doch in Seinem Wort wird uns versichert, dass »nicht einmal ein Sperling zu Boden fällt, ohne dass es unser himmlischer Vater weiß.« (Matthäus 10:29) Vertraue also auf den Herrn und sei Seiner Fürsorge ganz gewiss! Wir sind Ihm wertvoller als viele Sperlinge! (Lukas 12:7)
Ganz gleich, was dir zustößt, in der Bibel steht, dass »denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen« (Römer 8:28) Umstände können erdrückend sein und der Ausblick mag rabenschwarz erscheinen, doch hat der Herr bestimmt einen Grund dafür und will damit ein Ziel verfolgen. Vielleicht prüft Er unseren Glauben und lässt zu, dass wir gedemütigt werden, damit wir neue, nötige Lektionen lernen. Er will uns weiterbringen, doch Er zeigt uns, wie schwach und hilflos wir ohne Ihn sind. Gerade durch diese Schwierigkeiten lernen wir mehr zu beten und Ihm näher zu kommen und uns mehr auf Seine Stärke und Hilfe zu verlassen.
Auch wenn wir oft nicht verstehen können, warum Er uns manchmal hinfallen lässt, dürfen wir nicht vergessen, dass Er uns liebt und uns immer zur Seite steht. Er ist immer treu und wird uns wieder stärken und aufrichten. Gottes liebevoller Heiliger Geist ist ein Tröster, der uns in all unseren Versuchungen und Anfechtungen tröstet, und ist uns eine unmittelbare und gegenwärtige Hilfe in Zeiten der Not. (Johannes 14:16; 2. Korinther 1:4; Psalm 46:2) Hier geht's weiter.