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ÜBERNATÜRLICHE ERLEBNISSE, 1. Ausgabe


Engel halfen mir raus
Im Jahre 1967 geriet Ginny, eine Missionarin, unvorhergesehen in eine gefährliche Situation und war auf dringende Hilfe angewiesen. Das folgende beeindruckende Erlebnis ereignete sich während des ersten Jahres ihrer Lehrtätigkeit in Kenya. Aus ihrem Tagebuch:
»Es hatte stark geregnet, und ich war mit meinen kleinen VW Käfer unterwegs. Plötzlich rutschte mein Wagen wegen dem dicken Schlamm seitwärts die Böschung herunter, bis sich die Hinterräder letztendlich hoffnungslos im matschigen Graben festgefahren hatten. Ich steckte derart im Schlamm fest, dass mich buchstäblich nur ein Gabelstapler hätte heraushieven können. Ich versuchte, den Wagen aus dem Graben zu wuchten, aber all meine Anstrengungen waren natürlich vergeblich, so stieg ich wieder ins Auto und schloss mich vorsichtshalber ein!
Ich befand mich in einer gefährlichen Gegend in der junge Banden oftmals die Leute terrorisierten, davon abgesehen gibt es in Afrika die ständige Bedrohung von Wildtieren. Eine Stunde lang wartete ich und es kam nicht ein einziges Auto vorbei, mir wurde immer kälter, und machte mir langsam Sorgen. Von Zeit zu Zeit versuchte ich, das Fahrzeug in Bewegung zu bringen, aber es war einfach zwecklos. Ich betete die ganze Zeit mit ganzem Herzen zum Herrn, auf dass Er mir bald helfen möge.
Als die Dunkelheit hereinbrach, verspürte ich plötzlich den starken Drang, nochmals den Motor zu starten, und als ich den Schlüssel in der Zündung drehte, musste ich miterleben, wie das Auto wie von Geisterhand mühelos aus dem zähen Schlamm des Grabens zurück auf die höhergelegene Straße fuhr! Und dabei hatte ich noch nicht mal die Kupplung und den Schaltknüppel betätigt und befand mich die ganze Zeit im Leerlauf; ich war vollkommen sprachlos! Es fühlte sich an, als ob mich jemand mit enormer Kraft aus dem Schlamm zog. Nach dieser unfreiwilligen Rettungsaktion schaute ich verdutzt um mich herum, sah aber weit und breit nicht eine einzige Menschenseele. Nun zweifelte ich nicht im geringsten daran, dass mir hier Gottes Engel aus dem Dilemma geholfen hatten. Einige Gebetserhörungen verschlagen einem einfach die Sprache, und das war mit Sicherheit eine davon.«
Jesus und die zwei Engel
Fred Lemon erzählte oft davon, wie Jesus und zwei Engel ihn einmal im Gefängnis besucht hatten. Als er in der Nacht vom 10. August 1950 alleine in seiner Zelle war, wachte er plötzlich auf und sah drei Männer vor sich stehen. Fred schwang seine Beine aus dem Bett und setzte sich kerzengerade und hellwach auf dem Bettrand. Die Person zur Rechten deutete auf den Mann in der Mitte und erklärte: »Fred, das hier ist Jesus.«
Dann sprach der Mann in der Mitte zu ihm. Klar und doch sanft beschrieb Er Freds kriminelles Leben bis zu der verzweifelten Gegenwart. Er wusste alles über Fred, genauso wie Er die Frau am Brunnen von Samarien kannte, so dass Er ihr alles über ihre Vergangenheit erzählen konnte (Johannes 4). Fred hörte sich jedes einzelne Wort an verspürte in dieser ungewöhnlichen Situation erstaunlicherweise keine Angst.
Jesus zeigte Fred, dass Gott ihm Vergebung anbot für alles Schlechte, das er je getan hatte, weil Er für seine Strafe gestorben war. Das Opfer für Freds Sünden, und Seine Auferstehung zum Leben hatten die Macht des Todes überwunden.
Am Ende dieses wunderbaren Gespräches sagte Jesus: »Wenn du ein Christ werden willst, so musst du den Hass in deinem Herzen loswerden.« Fred wusste, dass Jesus die Wahrheit sprach und Sich auf die Hassgefühle und Mordabsichten bezog, die Fred gegenüber einige der Gefängniswärter hegte.
Fred hatte mit seinem Kopf in seinen Händen zugehört, aber als der letzte Satz gesprochen wurde, schaute er auf. Die drei Männer, die Fred noch anschauten, verschwanden langsam durch die Mauer. Er hörte ein deutliches Knacken und war dann wieder allein.
Das war Jesus selber, direkt hier in dieser Zelle, sagte sich Fred. Er hatte keine Angst; statt dessen legte er sich in großem Frieden nieder und schlief ein. Dieses Erlebnis hatte Fred vollständig verändert, und von dem Zeitpunkt an führte er ein fruchtbares und mit Freude erfülltes Leben.
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