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Feuilleton von Keith Phillips,
Redakteur des Activated-Magazins:


In Bezug auf die Schuldenfalle witzelte jemand: »Ignoranz ist nicht immer Glückseligkeit – sondern kann einem durchaus teuer zu stehen kommen!« Eine treffende Einschätzung, und wenn man bedenkt, wie finanzieller Druck einem der Gesundheit, Zufriedenheit und gar dem Beziehungsleben abträglich sein kann, dann kann uns ein persönlicher Schuldenberg sehr viel mehr kosten, als nur Geld.

Die verbraucherorientierte Wirtschaft des 20. Jahrhundert hat dem 21. Jahrhundert ein Problem geschaffen, welches zunehmend den Globus umspannt: Verbraucherschulden. Als ich aufwuchs, wurden persönliche Schulden als unverantwortlich angesehen und waren eher beschämend. Mittlerweile sind sie die Norm, zum größten Teil dank leicht zugänglicher Schnellkredite.

Vor 1950 bestand die einzige Kreditform in dem, was als »Verbürgtes Darlehen« bekannt war, bei denen der Schuldennehmer Eigenbesitz als Pfand aufbringen musste – z.b. das Haus oder das Auto. Dann begannen die Geschäfte – in vorderster Front in den USA – Kundenkarten bekannt zu machen, Banken und Einrichtungen führten Kreditkarten ein, »unverbürgte Darlehen« nämlich, die das Leben mit geborgtem Geld leichter machen sollten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie zahlreiche TV Werbekampagnen teure Konsumgüter mit einem fröhlichen »Kauf jetzt, zahl später!« schmackhaft machten.

Und zahlen tun wir mit Sicherheit. Auf den amerikanischen Durchschnittshaushalt lasten mittlerweile Kreditkartenschulden von 7449,6 €, bei den britischen Haushalten handelt es sich um 5098 € – diese Zahlen klammern sonstige Schulden aus, wie z.b. Hypotheken oder Bafög. Wenn der Durchschnittshaushalt auch nur die Mindestrückzahlungen bei einem Jahreszins von 21% erfüllt, dann zieht es sich 21 Jahre hin, bis der Schuldenberg abgetragen ist, nur wird der Schuldner bis dahin das 40-fache von dem, was er ursprünglich geliehen hatte, an Zinsen bezahlt haben. Ob man nun in Euro, Schweizer Franken, Dollar, Pfund oder in anderer Währung berappen tut, spielt keine Rolle, Fakt ist: hier geht es um eine Menge Geld.

Wie entrinnt man der Schuldenfalle? Wenden wir uns dazu an unsere bevorzugte Quelle der Lösungen für alle Lebenslagen – die Bibel. Im Activated-Artikel 10 Tipps für gesunde Finanzen finden sich Einblicke in Gottes Wirtschaftsplan, sowie praktische Schritte, sich von Schulden frei zu halten.

Keith Phillips

für Die Familie


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