Vor Jahren lief einmal eine Fischerflotte von einem kleinen Hafen an der Ostküste Neufundlands aus. Am Nachmittag erhob sich ein großer Sturm. Als die Nacht hereinbrach, hatte noch kein einziges Schiff der gesamten Flotte seinen Weg in den Hafen zurückgefunden. Die ganze Nacht gingen Frauen, Mütter, Kinder und Geliebte händeringend am Strand auf und ab und flehten Gott an, dass Er ihre Lieben retten solle. Als wäre das nicht schon Unglück genug, fing auch noch eine der Fischerhütten Feuer. Da alle Männer weg waren, war es unmöglich, das kleine Haus vor den Flammen zu retten. Als der Morgen dämmerte, hatte zur Freude aller die gesamte Flotte sichere Zuflucht in der Bucht gefunden. Doch ein Gesicht spiegelte Verzweiflung wider: das der Frau, deren Heim in Asche lag.
Als ihr Ehemann aus dem Boot stieg, fiel sie schluchzend in seine Arme: »Oh Liebling, wir sind ruiniert, unser Haus mit all unseren Habseligkeiten ist abgebrannt!« Zu ihrem Erstaunen erwiderte ihr Mann: »Dank Gott für das Feuer! Es war das Licht unserer brennenden Hütte, das die ganze Flotte sicher in den Hafen geleitete!«