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Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.


WAS WÄRE, WENN...?



Mahatma Gandhi (1869-1948) sagte einmal: »Mir ist niemand bekannt, der mehr für die Menschheit getan hat als Jesus.« Der Großteil der Menschheit – Christen und Nichtchristen gleichermaßen – würden dem zustimmen. Aber man stelle sich vor, die Jünger Jesu hätten der Menschheit nicht davon berichtet, was sie von Jesus gesehen, gehört und gelernt hatten und die Welt hätte sich nicht zum Besseren gewendet. Ohne dem Engagement der Jünger wäre der Sache kurzerhand ein Ende bereitet worden.

Man bedenke, dass Jesu dreijähriges öffentliches Wirken nicht von täglichen Zeitungsberichten dokumentiert und auch nicht von BBC und CNN weltweit verbreitet wurde, wie es ohne Zweifel heute geschehen wäre. Wie viele Menschen haben wohl die Wunder miterlebt, die Jesus vollbrachte oder haben ihn sprechen hören? – Fünfzigtausend? – Einhunderttausend? Wie viele sahen ihn am Kreuz sterben? – Ein paar hundert vielleicht. Wie vielen erschien er am Ostermorgen nachdem er von den Toten auferstand? – Ein wenig mehr als 500 wird uns im 1. Korinther 15:4-6 berichtet.

Jesus tat, was nur er vollbringen konnte – Er starb für unsere Sünden – aber seine Jünger taten, was nur sie errreichen konnten. Sie hielten seine Botschaft lebendig.

Was wäre geschehen, wenn Simon Petrus und die anderen ehemaligen Fischer auf Dauer wieder zu ihrem Fischfang zurück gekehrt wären (Johannes 21:2-3)? Oder Matthäus wieder dazu über gegangen wäre, Steuern einzutreiben? Was wäre wohl passiert, wenn Thomas, der Zweifler, beim Zweifeln geblieben wäre? Was wäre, wenn die Jünger Jesus letzte Anweisung vor seiner Himmelfahrt nicht gefolgt hätten, auf das Versprechen des Vaters zu warten – dem heiligen Geist – und die »Kraft von oben« zu empfangen (Lukas 24:49)? Wie viele Millionen von Menschen wären gestorben, ohne den Erretter gekannt zu haben? Hätten wir heute tatsächlich die Evangelien?

Da wir zu Ostern die Auferstehung Jesu feiern, lasst uns auch der Kraft des Heiligen Geistes feierlich gedenken und derer, die das Evangelium lebendig hielten, indem sie andere an Jesus teilhaben ließen. Es hing alles von ihnen ab und jetzt liegt es an uns.

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