In der diesjährigen Weihnachtzeit schmerzt und ächzt die Welt unter der Last der vielen Verluste und Tragödien der vergangen 12 Monate. Zahllose Menschenleben sind erschüttert und wohl unzählige Träume zerschlagen worden. In der ganzen Welt ist bei den Menschen das Bedürfnis groß, das Licht der Liebe zu sehen, das bei der ersten Weihnacht zu uns auf Erden kam, um unser Leben zu erhellen. Der Prophet Jesaja sprach von den »Menschen, die in der Dunkelheit wandelten und ein großes Licht sahen; über jene, die im Lande der Schatten des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen«. (Jesaja 9:2)
Heute scheint es fast so, als ob dieses Licht gänzlich verschwunden ist, da die Dunkelheit um uns herum immer dichter wird. Aber nur weil es so aussieht, heißt das noch lange nicht, dass es auch tatsächlich so ist. Die Dunkelheit wird niemals über das Licht triumphieren können. Wir brauchen in einem dunklen Zimmer nur den Lichtschalter zu betätigen oder die Kerze anzuzünden und flugs verschwindet die Dunkelheit.
Und so ist es auch mit dem Leben. Wir brauchen nur den Glanz und die Liebe von Jesus in unser Herz zu lassen und mit Freundlichkeit und Mitgefühl auf unsere Mitmenschen zuzugehen und ihnen Licht zu spenden. Der Kontrast zwischen »seinem« strahlenden Licht und dem Hass und der Gleichgültigkeit dieser Welt wird einfach unübersehbar sein. Die Helligkeit wird die Finsternis von unserer unmittelbaren Umgebung schlichtweg fortjagen.
»Was nützt das schon?« fragst du dich. »Viel wird sich dadurch nicht ändern!«Man könnte meinen, dass ein Unterschied zu gering und kaum zu bemerken wäre, aber überraschenderweise kann man eine simple brennende Kerze kilometerweit sehen, wenn die Dunkelheit nur groß genug ist.
Da gibt es die Anekdote über einen Mann, der eines Tages am Meeresufer entlangspazierte und gestrandete Seesterne aufhob und wieder zurück ins Wasser schleuderte. Ein neugierig gewordener Spaziergänger fragte ihn: »Warum tun Sie das? Hier liegen doch Hunderte von gestrandeten Seesternen herum, was für ein Unterschied machen die paar, denen damit geholfen wird?« Der Mann schaute auf den Seestern, den er gerade in der Hand hielt und schleuderte ihn in die Sicherheit des Ozeans, »für den hier macht es mit Sicherheit einen Unterschied«, erwiderte er nur.
Auch du kannst einen Unterschied machen, indem du dein Licht so hell scheinen lässt, so dass die Menschen, die du berührst, Mut und Hoffnung für das kommende Jahr zurückerlangen. Und wie bei den Seesternen kannst du vielleicht nicht allen Menschen helfen, aber du kannst einen Unterschied bei denen machen, deren Herzen du berührt hast. Und damit ist es nicht vorbei, denn auch diese Menschen können aufgrund ihrer Veränderung wiederum andere Menschen berühren.
Es ist möglich, und den Anfang kannst du gleich hier machen, indem du Folgendes zu deinem Weihnachtsgebet machst:
Lieber Jesus, bitte fülle unsere Herzen mit dem Licht und der Liebe der Weihnacht. Mach aus uns allen eine lebende Lichtkette, die die Dunkelheit erobern und die Welt um uns herum mit deiner Liebe erleuchten wird.