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Poster: Die unglaubliche Reise
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DIE UNGLAUBLICHE REISE

Für Robert und Heidi war es ein ganz besonderer Abend gewesen. Beim Abendessen in dem kleinen, ruhigen Restaurant hatten sie sich endlich entschlossen zu heiraten. Zur Feier des Tages hatten sie dann einige Drinks. Nach mehreren langsamen, romantischen Tänzen merkten sie, dass sie die Zeit ganz vergessen hatten und es sehr spät für sie geworden war, da sie am Morgen beide wieder zur Arbeit mussten.

Um die Stoppschilder und Ampeln in der Stadt zu umgehen, entschloss sich Robert, die alte Landstraße zu nehmen, um Heidi nach Hause zu fahren. Diese führte um die Stadt herum, und obwohl es etwas weiter war, gab es dort viel weniger Verkehr, keine Ampeln, und die Polizei würde so spät keine Geschwindigkeitskontrollen mehr machen. Während sie auf der Straße entlangrasten, genossen sie weiterhin ihr Zusammensein, sowie auch die schöne Aussicht auf die Lichter der im Tal liegenden Stadt und den vollen Klang der Stereoanlage, die das Auto mit ihrer Lieblingsmusik erfüllte.

Sie bemerkten beide den großen Lastwagen nicht, der von links auf die vor ihnen liegende Kreuzung zusteuerte, bis Heidi plötzlich schrie: »Robert! Pass auf!« Die Hupe des Lastwagens dröhnte ohrenbetäubend; und da es zum Bremsen zu spät war, trat Robert voll aufs Gaspedal, um zu versuchen, noch an dem Lastwagen vorbeizukommen. Der schreckliche Lärm des Zusammenstoßes, der quietschenden Reifen, des berstenden Metalls und des zersplitternden Glases durchdrang die Stille der Nacht. Dann war es wieder ruhig.

Als Robert aufwachte, rief er sofort: »Heidi! Ist alles in Ordnung?« »Ja, ich glaub' schon«, antwortete sie. Sie umarmten sich und hielten einander fest, Gott dankend, dass sie es irgendwie geschafft hatten, solch einen schrecklichen Unfall zu überleben. Sie bemerkten, dass sie leicht benommen und etwas im Schockzustand waren, aber während sie einander festhielten, fühlten sie sich ganz eigenartig, so anders als sonst.

Neben der Erleichterung, die sie darüber empfanden, dass es dem anderen gut ging, fühlten sie sich auch unglaublich leicht. »Robert, was geschieht mit uns?« fragte Heidi. »Unsere Füße...sie berühren nicht einmal den Boden!« »Ich...ich weiß nicht«, antwortete er, »es scheint, als ob wir nach oben schweben! Ich hab' mich noch nie so gefühlt...Oh, mein Gott! Schau nach unten, auf der Straße neben dem Auto: diese beiden Körper dort, das sind wir! Ich glaube, wir sind ...tot!«

Plötzlich, als ob eine unsichtbare Macht sie ergriff, wurden sie immer höher emporgehoben, bis sie scheinbar in einer Art langem, dunklen Tunnel oder Durchgang waren, durch den sie nun mit einer unglaublichen Geschwindigkeit hindurchflogen. Weit vor ihnen erschien bald ein sehr schwaches Licht, und während sie durch den Tunnel flogen, wurde es größer und heller, bis es leuchtend, ja fast blendend war. Doch merkwürdigerweise tat es ihren Augen nicht weh.

Als sie dem strahlenden Licht immer näher kamen, erkannten sie beide, dass es eine Person war, ein strahlendes Wesen aus Licht. Alles um sie herum war in ein herrliches, warmes Licht gehüllt, und sie waren beide von Liebe und Mitgefühl überwältigt und erfüllt.

Die Angst und Besorgnis, die sie hatten, als sie erkannten, dass sie tot waren, ist nun völlig verflogen. Umgeben von diesem warmen und liebevollen Licht fühlen sie sich jetzt so beruhigt, dass sie keinerlei Verlangen mehr haben, zur Erde zurückzukehren. Sie fühlen sich so wunderbar, so geliebt.

Unversehens gibt das Lichtwesen Robert und Heidi einen detaillierten Rückblick auf ihr gesamtes Leben. Sie fühlen sich nicht so, als ob sie persönlich in dieser Rückschau mitwirken, sondern sie schauen eine Art dreidimensionales Farbvideo an, und sehen sich selbst von frühester Kindheit bis zum Tag des Unfalls. All die selbstsüchtigen Dinge, die sie ihren Brüdern und Schwestern angetan haben, lieblose und unfreundliche Taten ihren Schulkameraden gegenüber, jede kleine Einzelheit. Auch all die guten Dinge: als sie ein Spielzeug verschenkten oder jemandem halfen und freundlich waren, usw. Einfach alles!

Es ist, als ob sie zu ihren eigenen Richtern gemacht werden, um ganz genau und ehrlich zu sehen, wo sie falsch und wo sie richtig gehandelt haben. Es gibt kein Leugnen, es ist alles die Wahrheit und sehr gerecht – und obwohl sie ihr ganzes Leben, eine Szene nach der anderen, bis in die Gegenwart angeschaut haben, haben sie nachher das Gefühl, dass der gesamte Rückblick nur ein paar Minuten gedauert hat.

Da sie gerade alles so deutlich gesehen haben, und sich an alles erinnern, was sie jemals getan haben, schauen beide zögernd in die Augen des Lichtwesens; sie stellen aber erleichtert fest, dass sie immer noch warm und voller Liebe, Symphathie und Verständnis sind. Es streckt ihnen dann eine Hand des Willkommens entgegen, zeigt auf eine entfernte, pyramidenförmige Stadt voller Licht und sagt: »Fürchtet euch nicht, meine Kinder, denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch Sein Königreich zu geben. Denn in Meines Vaters Haus sind viele Wohnungen, und ich habe für euch einen Platz bereitet, damit ihr auch sein werdet wo Ich bin.«

Jetzt wird beiden klar, dass diese freundliche, liebevolle Person Jesus ist, und dass Er gekommen ist, um sie im Himmel als ihr Zuhause willkommen zu heißen. Obwohl Ihm all ihre Fehler und Schwächen, all ihr Unrecht und Versagen in der Vergangenheit ganz genau bekannt sind, liebt Er sie dennoch und empfängt sie mit offenen Armen. Tränen der Dankbarkeit laufen ihre Wangen herunter, während Er sie umarmt und tröstet und alle Tränen von ihren Augen abwischt.

Liebevoll erinnert er sie: »Weil Ich euch liebe, deshalb bin Ich für euch gestorben. Ich habe eure Sünden auf Mich genommen, damit ihr nicht für sie leiden müsst. Ihr habt an Mich geglaubt und habt mein Opfer für euch angenommen, so dass ihr von euren Sünden befreit seid und sie für immer vergeben sind. Kommt jetzt, tretet ein in das Königreich, das Ich für euch bereitet habe!«

Dann nimmt er sie beide an die Hand und sie fliegen wieder, genauso wie vorher durch den Tunnel. Es scheint, als ob sie durch das Weltall schießen, und die riesige, goldene Pyramide immer größer wird, je mehr sie sich ihr nähern.

Als sie diese wunderschöne kristallgoldene Raumstadt betreten, sind sie begeistert, das Empfangskomitee zu sehen, das sie erwartet, um sie zu begrüßen. Robert traut seinen Ohren kaum, als ihn die Stimme, die er so sehr vermisst hat, von hinten anspricht: »Willkommen daheim, mein Sohn!« Er dreht sich um und sieht seine Mutter, die er von Herzen lieb hatte und die vor sieben langen Jahren an einer schweren Krankheit gestorben war. Sie sieht jetzt wunderschön aus: jung, lebhaft und von blühender Gesundheit – genauso wie Robert sie aus seiner Kindheit in Erinnerung hatte! Sie umarmen einander innig, weinen vor Freude und danken Jesus für diese wunderbare Wiedervereinigung.

Weder Robert noch Heidi hätten sich jemals träumen lassen, dass der Himmel so wunderschön sein könnte, so wunderbar! Alle sind so liebevoll und freundlich, keiner fühlt sich wie ein Fremder. Die blumengefüllten Gärten und Parkanlagen, die Bäume und das Gras sind so viel schöner als alles, was sie je auf Erden gesehen haben! Die himmlischen Gebäude und Ausstellungen sind von solch gigantischer Größe, erstaunlicher Bauart und unwahrscheinlich schönen Farben und Materialien, dass sie mit nichts, was sie jemals gesehen haben, verglichen werden können!

Jeder trägt ein schimmerndes, leuchtendes Gewand aus Licht, das die Schönheit der Körperform leicht verbirgt und dennoch betont. Niemand ist gehetzt oder hat es eilig. Viele scheinen auf den goldenen Wegen und dem üppigen, grünen Gras nur dahinzuschweben, ihre Füße berühren kaum den Boden. Andere fliegen sogar und gleiten anmutig durch die Luft!

Die Geschichte von Robert und Heidi's »Unglaublicher Reise« ist nicht einfach eine wilde Phantasie, sondern basiert auf Hunderten von tatsächlichen Erfahrungen des »Lebens nach dem Tode«, die in vielen Studien und Büchern wissenschaftlich bestätigt worden sind. In all diesen Fällen wurden jene, die bis zu zwanzig oder dreißig Minuten klinisch tot waren, wiederbelebt und sie kamen in dieses Leben zurück. Sie bestätigen, dass das Lichtwesen, welches ihnen einen Rückblick auf ihr Leben zeigte, ihnen dann die Möglichkeit gab, in ihren Körper zurückzukehren. Dies sind jedoch die Ausnahmen, da ja die meisten Menschen nach dem Sterben nicht zurückkommen.

Bist du für diese unglaubliche Reise bereit? Gibt es für dich einen Platz in Gottes wunderschöner »Himmlischer Stadt«? Sie ist 2220 km lang, breit und hoch! (Offenbarung 21) Robert und Heidi waren darauf vorbereitet. Beide glaubten an Jesus und hatten Ihn in ihr Herz aufgenommen. »Denn also hat Gott die Welt (dich und mich) geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn (Jesus) gab, auf dass alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!« (Johannes 3:16)

Jesus liebt dich und wird dir all deine Sünden vergeben und dir Sein Geschenk des himmlischen ewigen Lebens geben, wenn du einfach betest und Ihn bittest, in Dein Herz zu kommen. Du kannst Ihn sofort empfangen, indem du dieses kleine Gebet sprichst: »Lieber Jesus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, und dass Du für mich gestorben bist. Bitte vergib mir all meine Sünden. Ich öffne jetzt die Tür meines Herzens und bitte Dich, lieber Jesus, hereinzukommen und mir das Geschenk des ewigen Lebens zu geben. In Deinem Namen bete ich. Amen.«

Gott segne dich! Wir lieben dich und würden dir gerne mehr Information und wunderschöne Farbposter mit den verschiedensten Inhalten zuschicken, wenn du uns einfach schreibst.


©1983/92 von The Family, Pf.3624, 8021 Zürich, Schweiz Illustriert von Al Eastman & Noel Lawrence. Text von John Weaver. (The Incredible Journey - German)

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