Zurück zur Eingangsseite Grafik: Aufgeschlagene Bücher
Wer wir sind Link zur englischsprachigen Website, MP3 Music Downloads Weltweites Werk Produkte Lese-Ecke E-Cards, Link zur englischsprachigen Website Endzeit News
Inhalt:
Kraft für den Tag
Wortschätze
Traktate
Poster
Auf der Suche nach der Wahrheit
Wer ist Jesus?
Trost und Ermutigung
Ostern und Weihnachtsausgaben
Schreib uns
HomePage
Titel: "Lese-Ecke": Deine geistige Nahrung - täglich frisch serviert.

WENN DER MORGEN DÄMMERT!
– Teil 1



von David B. Berg

Dieses Leben zu verlassen, ist, als ob man von einem Zimmer ins nächste gehen und die Türe hinter sich schließen würde. Es ist ein Übergang vom Fleischlichen ins Geistige, ein Verlassen dieser Welt und eine Sehnsucht nach der anderen. Es ist eigentlich ganz alltäglich – jeder tut es, wenn er stirbt!

Zu sterben ist für einen Christen tatsächlich ein gewaltiger Segen! Ich hatte, was man ein Erlebnis an der Schwelle zwischen Leben und Tod bezeichnen kann, und es war wunderbar! Ich nehme an, es ähnelt dem, was die Astronauten in ihrer Schwerelosigkeit fühlen. Jetzt tragen wir noch die Bürde dieses alten Körpers. Aber im Geist hat man diese Last nicht! Man wird nicht länger vom Fleischlichen heruntergezogen und ist nicht mehr mit den Problemen des körperlichen Lebens beladen. Die Lehrzeit dieses irdischen Lebens liegt dann hinter dir.

Es ist ein wunderbares Gefühl! Du fühlst dich, als ob du in der Luft schweben würdest, wenn du das tote Gewicht dieses Körpers los bist. Das eine Mal, als ich starb, dachte ich: »Ah, das ist großartig! Ich fühle mich leicht wie eine Feder, ich habe mich noch nie so gut gefühlt! Ich fühle mich überhaupt nicht mehr schwer an!« Mir war, als ob ich mir einfach einen kleinen Stoß geben und nur so davonschweben könnte.

Ich saß aufrecht in meinem Bett, aber mein Oberkörper lag hinter mir im Bett! Ich saß halb innerhalb und halb außerhalb davon. Aber weil ich wusste, dass der Herr hier mehr Arbeit für mich hatte und noch mehr Lektionen, die ich lernen musste, wollte ich verzweifelt zurückkommen, so dass ich betete: »Herr, lass mich in meinem Körper zurückkehren!« Und plötzlich war ich wieder da, hier, in der natürlichen, normalen, materiellen Sphäre!

Die längste Reise

Werden wir uns jedoch bewusst, wie viele Menschen versuchen, den Tod zu ignorieren. Sie denken nicht gerne daran. Es ist etwas, das früher oder später jedem zustoßen wird, aber die meisten sind nicht darauf vorbereitet; es fehlt ihnen jegliche Vorbereitung.

So viele Leute haben ein gutes Einkommen, einen guten Beruf, eine Familie, Eigenheim, Autos – einfach alles. Aber dann sie werden alt, und der Tod ist nicht mehr fern, und sie sind immer noch nicht zufrieden. Sie haben immer noch keine Antwort und Angst vor dem Sterben! Natürlich ist es leichter, ein Skeptiker zu sein, wenn man jung ist und dem Tod nicht täglich ins Gesicht sehen muss. Aber wenn der Tod an der Tür steht, verstehen sie ihn nicht und haben Angst und sehnen sich nach einer Antwort.

Sie leben ihr ganzes Leben lang in »Furcht vor dem Tode«, wie die Schrift sagt. »Die durch Furcht vor dem Tode ihr ganzes Leben lang in Knechtschaft waren.« (Hebräer 2:15) Knechtschaft durch Furcht! Sie fürchten sich vor dem Sterben, weil sie darauf nicht vorbereitet sind. Aber dank dem Herrn sind wir und alle, die Christen sind, darauf vorbereitet!

Für uns ist Sterben das leichteste was es gibt. Es ist so leicht zu sterben, wenn du ein Christ bist, weil du weißt, wohin du gehst! Wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir bereit sind zu gehen! Dankt dem Herrn!

Das erinnert mich an die Geschichte vom Hofnarren am Königshof: Ein berühmter König hatte einen Lieblingsnarren an seinem Hofe, dem er schließlich für seine gute Arbeit, den König während all diesen Jahren aufzumuntern und glücklich zu machen, ein Landgut schenkte, ihm ein gutes Einkommen gab und ihn in den Ruhestand versetzte. Er gab ihm auch seinen sehr schönen, verzierten Lieblingsspazierstock mit goldenen Intarsien und sagte zu ihm: »Ich möchte dir diesen, meinen eigenen Stock als ein besonderes Geschenk geben, denn du bist in all diesen Jahren solch eine Ermutigung für mich gewesen und warst immer so gut zu mir. Du wirst jetzt fortgehen und eine Reise unternehmen, weil ich dich frei gesetzt habe, und ich möchte, dass du diesen Stock mitnimmst. Dies ist mein besonderes Geschenk an dich, weil du der größte Narr bist, den ich je hatte!«

Einige Jahre später hörte der Narr, dass der König selbst im Sterben lag. Er kam an sein Sterbebett und zeigte sein Mitgefühl, und er fragte den König: »Bist du bereit zu gehen?«

Der König erwiderte: »Was meinst du?«

Er sprach: »Bist du bereit zu sterben? Hast du Vorbereitungen für diese Reise in den Tod getroffen?«

Der König sagte: »Wie kann ich Vorbereitungen für den Tod treffen, was meinst du damit?«

Des Königs Narr antwortete: »Hast du Jesus Christus als deinen Erretter angenommen? Bist du bereit zu sterben? Bist du bereit, in den Himmel zu kommen?«

Der König gab zu: »Nein, das bin ich nicht!«

Des Königs Narr sagte: »Nun, seit ich dich das letzte Mal gesehen habe, habe ich Jesus kennengelernt und in Ihm meinen Erretter gefunden, und ich bin bereit zu sterben.« Der Narr fuhr weiter: »Einst begab ich mich auf eine lange Reise, und du gabst mir diesen Stock als Geschenk, weil ich, wie du sagtest, der größte Narr sei, den du je hattest. Aber ich habe meine Vorbereitungen für diese Reise getroffen, die längste Reise, die wir je machen werden und von der wir nie zurückkehren werden. Aber du hast keine Vorbereitungen für diese Reise getroffen.« Er sprach weiter: »Deshalb möchte ich dir den Stock zurückgeben – du bist ein größerer Narr als ich!«

Unsere Heimkehr

Für einen Christen ist der Tod kein großer Verlust, »denn das Sterben ist... ein Gewinn«. (Philipper 1:21) Es ist nur Gewinn, wenn wir sterben. Und je plötzlicher der Tod, desto plötzlicher unsere Herrlichkeit – unsere Probleme sind dann vorbei! Nur für einen Augenblick gibt es wegen diesem irdischen Körper ein winziges bisschen Schmerz und dann sind wir frei! Wir werden wirklich frei sein. Es ist eine plötzliche Befreiung und wirklich wunderbar!

Der Tod wird ein süße Erlösung in eine neue Welt und ein neues Leben sein! Denn in dem Augenblick, in dem wir sterben, werden wir augenblicklich geistig frei gesetzt sein, erlöst vom Fleischlichen in die Welt des Geistes. Deswegen sagte der Apostel Paulus angesichts des Todes triumphierend: »Wo, oh Tod, ist dein Stachel? Wo, oh Tod, ist dein Sieg?« (1.Korinther 15:55)

Jesus entriss ihm den Stachel. Wir gehen durch den Tod hindurch, das ist wahr, aber ohne den Stachel. Wir gehen durch den Tod, aber mit dem Sieg für uns, nicht für den Tod. Dankt dem Herrn! Es ist eine Heimkehr, eine Erlösung, eine Befreiung, der Tag unser Krönung!

Licht von dem Himmelszelt von diesem Palast dort fällt,
Wenn zum Ende meines Weges ich komm’.
Erlösung von mein’n Sorgen, wartet dort auf mich morgen,
Wenn das End meines Lebenswegs kommt!

Langer Tag geht zur Neige und meine Reise zu Ende,
Werd’ ich ruhn an Seinem seligen Hort!
Meine Lieben werden dort, voll Erwartung meiner harren,
Wenn das End meines Lebenswegs kommt!

Der Tod ist nichts Negatives, denn für Christen bringt er Freiheit! Er ist eine wunderbare Befreiung! Für alle, die an Jesus Christus glauben, bedeutet Sterben, dass sie von diesem alten Körper befreit werden, der uns so viele Schwierigkeiten bereitet. Welch bessere Befreiung könnte man erfahren, als das Ganze loszuwerden? Dieser alte Körper ist schwerfällig, müde, er wird krank und tut weh. Aber wir werden in eine Neue Welt eingehen, ins immense und grenzenlose Universum des Geistes, wo man frei ist von den Fesseln des Fleischlichen. Das Ende des Lebenspfades bedeutet für uns bloß der Anfang!

Wenn wir alle in den Himmel kommen,
Was wird das für einen Freudentag!
Wenn wir alle Jesus sehen,
Dann singen und feiern wir den Sieg!

Wir werden unsere verstorbenen Lieben wiedersehen und unsere verlorenen Geliebten wiederfinden und für immer und in ewigwährendem Glück in einem ewigen Leben der Liebe und Freude und nie endender, himmlischer Glückseligkeit vereint sein, mit dem Gott der Liebe und denen, die wir lieben!

(Prophezeiung:) »O, was für ein Tag das sein wird, wenn du zu Mir [Jesus] in Mein Königreich kommst, um ewiglich mit Mir zu herrschen! Du sollst Freude haben, wie du sie nie gekannt hast, und du sollst solche Herrlichkeit sehen, wie du sie nie gesehen hast, und du sollst wissen, dass sich alles gelohnt hat, alles was du erlitten hast und alles was du noch durchmachen wirst.

Denn Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an Mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt! Und wer an Mich glaubt, wird ewiglich nicht sterben, sondern wird auferstehen zum Leben und zur Liebe, zu Musik und Hoffnung in einem Land mit Kindern, die für immer mit Mir in Meinem Hause leben werden, das vorzubereiten Ich weggegangen bin, für die, welche nicht sterben können, sondern ewiglich leben werden.

Daher hebe deine Augen auf und erhebe dein Herz und halte fest an deinem Glauben, und du sollst ewiglich mit Mir in Meines Vaters Hause wohnen, in dem es viel Wohnungen gibt!« (Siehe Johannes 11:25,26; 14:1-4) Es ist so schön! So schön, so schön! Danke Jesus!

»Sieh! Schaut die Schönheit des Herrn in den Tagen ewigen Sonnenscheins und den Odem nie endenden Frühlings und die Herrlichkeit der Blumen des Lebens, die ewiglich blühen werden!« Halleluja! Danke Jesus!

Bricht der Morgen an, lebt wohl ihr ird’schen Sorgen!
Lebt wohl all ihr heutigen Mühn!
Es gibt keinen Schmerz, keinen Tod in Gottes Morgen,
Wenn es Tag wird und die Schatten fliehn!

Wie gering diese Mühsal des Lebens dann scheint,
Wie leicht die schwersten Lasten, die wir trugen!
Die tiefsten Sorgen wie ein vergangner Traum sind,
Sind vergessen an diesem gesegneten Morgen!

Bricht der Morgen an, lebt wohl ihr ird’schen Sorgen!
Lebt wohl all ihr heutigen Mühn!
Es gibt keinen Schmerz, keinen Tod in Gottes Morgen,
Wenn es Tag wird und die Schatten fliehn!

Hier gehts weiter


nach oben

Aufgeführte Produkt- und Firmennamen sind möglicherweise Marken der jeweiligen Eigentümer