Gestern, heute und in Ewigkeit, Jesus ist derselbe. (Hebräer 13:8) Alle Dinge verändern sich, aber Jesus nie! Ehre Seinem Namen!
Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft kommen immer von unten, nicht von oben Veränderungen in Wirtschaft, Politik, Religion oder auf der Erde weil sich das, was oben ist, nicht verändern will, es möchte immer oben bleiben. Aber wenn sie versuchen, den Topf zu versiegeln, um den Status quo zu erhalten, wird es ihnen nicht gelingen, und der Topf wird wegen des Feuers explodieren und Zerstörung bringen.
Dieser ständige Wechsel muß sein, sonst gäbe es totalen Stillstand und Verfall, denn das, was oben ist, fängt zuerst an zu gären, sauer zu werden, zu faulen, und das, was am Boden ist, ist voller Satz. Wenn man ihn sich ansammeln ließe, würde er sich verfestigen und den Kreislaufprozeß blockieren, und die obere Schicht würde schaler Abschaum werden. Wie beim Brauen eines guten Getränkes muß deshalb dauernd gerührt werden, um zu verhindern, daß sich auf dem Boden Satz bildet oder oben Schaum ansammelt. Um die gleichmäßige Verteilung aller vorhandenen Bestandteile zu gewährleisten und um Stillstand zu vermeiden, muß es dauernden Wechsel, dauerndes Umrühren und ständigen Kreislauf geben entweder durch Feuer oder durch das Schwert.
Dies ist das Prinzip der Gesellschaft der menschlichen Gesellschaft so sicher wie die Gesetze der Physik. Gott hat es so bestimmt! Es ist so sicher wie das Gesetz der Schwerkraft: was nach oben geht, muß herunterkommen! Und es ist so sicher wie das Gesetz vom Kreislauf von Flüssigkeiten und Gasen: Was unten ist, muß nach oben steigen! «Alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was ungleich ist, soll eben werden, und die Starken sollen erniedrigt werden, die Schwachen sollen erhöht werden. Wer zum Schwerte greift, wird durchs Schwert umkommen; aber die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen.» (Siehe Lukas 3:5; Hesekiel 21:31; Matthäus 26:52; 5:5.)
So sicher wie die Nacht dem Tage folgt, folgt Licht auf die Dunkelheit. So sicher wie die Sonne aufgeht, muß sie auch wieder untergehen. So sicher wie der Regen fällt, muß er auch wieder aufsteigen. So sicher wie »der Staub [aus dem der menschliche Körper geschaffen ist] zur Erde zurückkehrt, so wie er gewesen ist, und der Geist zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat.« (Prediger 12:7) Es muß fortwährend Geburt, Leben, Tod und Auferstehung geben. Der Kreis muß geschlossen werden. Der vollkommene Kreis der Ewigkeit, um die Schöpfung Gottes zu vollenden, deren Entwerfer Er ist, »der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega.« (Offenbarung 22:13)
»Der in euch ein gutes Werk angefangen hat, der wird es auch vollbringen« bis ans Ende. (Philipper 1:6) Es muß beides geben, »am Anfang« und »in den letzten Tagen«, wie es in der Bibel bezeichnet wird. »Ereifre dich nicht über die Übeltäter«, denn ihre »großen Häuser werden verwüstet werden«, ihre Paläste öde und leer und der Glanz Griechenlands wird in Ruinen zerfallen, und die Herrlichkeit Roms wird in Vergessenheit geraten, damit Er, der ewig ist, und die Schönheit Seiner Schöpfung und die Herrlichkeit Seiner Macht und die Ewigkeit Seiner Liebe kundgetan werden, daß Er alles in allem sei, »damit Gott verherrlicht werde« (Psalm 37:2; Jesaia 5:9; 1.Peter 4:11)
Die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik neigen dazu - genau wie die Kirche - sich zu verhärten, wenn sie nicht von der weißglühenden Hitze der Gerichte Gottes, den Verfolgungen, der Bedrängnis und dem Leiden zum Schmelzen und Fließen gebracht werden, wenn sie nicht mit dem Schwert Seiner Züchtigung über dem Feuer gerührt werden.
Gott ist in Bewegung, Er ist eine treibende Kraft. Er steht niemals still, sondern ist immer aktiv: Er wirkt und spricht fortwährend und verursacht dauernd Veränderungen in jedem Bereich der Schöpfung. Er ist nicht unveränderlich, außer was Seine Person anbetrifft: »Ich, der Herr, wandle Mich nicht«, was Sein Wort anbetrifft: »Herr, Dein Wort bleibt ewiglich, es steht fest im Himmel«, und was die Zukunft betrifft, Seine Verheißungen an Seine Kinder: »Darum ist dem Volke Gottes noch eine Ruhezeit vorbehalten.« (Maleachi 3:6; Psalm 119:89; Hebräer 4:9)
Was alles andere betrifft: »Die Berge sollen erniedrigt werden, das, was Er erhöht hat, soll erniedrigt werden, und die Täler sollen erhöht werden« und »wer demütig und bußfertigen Herzens ist, soll zu seiner Zeit hoch erhöht werden«, bis »keine Zeit mehr sein wird und das Königreich des Herrn herbeigekommen ist«, wo Er, der in Gerechtigkeit regiert, die Erde richten und ewigen Frieden bringen wird, und »Sein Königreich wird nimmermehr zerstört werden, und es wird auf kein anderes Volk kommen.« (Siehe Jesaja 40:4; Hesekiel 21:36; Jesaja 57:15; 1. Peter 5:6; Daniel 4:14; 2:44.) Es wird ewig währen! Und wir werden mit Ihm auf der Erde herrschen und regieren, und Er wird die Nationen »mit einem eisernen Stabe regieren« unbeugsam, unveränderlich, ewiglich die Gesellschaft des Königreichs Gottes. »Die Dinge, die sichtbar sind, sind vergänglich« für eine kurze Zeit »aber die Dinge, die unsichtbar sind, sind ewig.« (Offenbarung 2:27; 12:5; 2. Korinther 4:18)
»Alles, was Gott tut, wird ewig sein; es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es so gemacht, dass man sich vor Ihm fürchte!« (Prediger 3:14) »Siehe, wie der Mächtige gefallen ist, und Gott hat den Niedrigen erhöht!« (Siehe Lukas 1:52)
Kommst du mit denen zum Stillstand, die versuchen, den Status quo zu bewahren und die Welt zu einem Eisblock erstarren zu lassen? Oder lässt du dich vom weißglühenden Feuer des Geistes Gottes in Bewegung halten? - Brennst, schmilzt, bewegst, formst, fließt, gießt, teilst du in in diesem Zeitalter des Wassermannes, das Zeitalter des Wassers des Lebens, das Zeitalter der Wassergeber, das Zeitalter der Lebensspender?
Versuchst du zu erstarren, zu erhalten, dich in unbewegliches Eis zu verfestigen, das den Tod bedeutet? Oder hast du Wärme, liebst, teilst, umwirbst und säst du und empfängst du den Samen, der Leben bringt - eine neue Geburt, neue Kreaturen und eine neue Welt - wo »das Alte vergangen und alles neu geworden ist?« (2.Korinther 5:17)
Beweg dich besser jetzt, mit dem Leben Gottes, oder du wirst in dem Tod dieser Welt zurückgelassen werden! Karl Marx hatte recht, als er sagte, dass sich diese Welt in der Dialektik ihres Materialismus, in dem nichts beständig ist, ändern muss; er war jedoch kurzsichtig und sah nicht die unveränderliche Ewigkeit der geistigen Welt voraus, die sich nie verändern wird. Denn »was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was vom Geist geboren ist, ist Geist», und »Fleisch und Blut können das Königreich Gottes nicht ererben«, denn »Gott ist Geist«, ewig, unveränderlich im Himmel, »und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten, denn der Vater will solche als Seine Anbeter haben«, die nicht hier, »noch auf diesem Berg, sondern im ewigen Geiste Gottes anbeten«. (Johannes 3:6; 1.Korinther 15:50; Johannes 4:21-24)
»Alle Dinge verändern sich, aber Jesus nie! Ehre Seinem Namen!«