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Es war einmal ein bei allen beliebter König, der hatte einen Hofnarren, den er sehr lieb gewonnen hatte. Weil er während all diesen Jahren seine Aufgabe, den König zu ermuntern und ihn durch seine Späße und Narrenstücke zum Lachen zu bringen, so gut erfüllt hatte, versetzte der König ihn in den Ruhestand. Er schenkte ihm ein Landgut, gab ihm ein gutes Einkommen und schickte ihn aus die Welt zu sehen. Für seine Reise gab ihm der König einen sehr schönen, mit Gold verzierten Stock mit, seinen eigenen Lieblingsspazierstock.
Er sagte zu ihm: »Ich möchte dir dies als ein besonderes Geschenk von mir persönlich überreichen, denn du hast mich in all diesen Jahren immer wieder ermutigt und warst mir ein wunderbarer Begleiter«. Dann fuhr er fort: »Weil ich dich von deinen Pflichten befreit habe, wirst du jetzt fortgehen und eine Reise unternehmen. Dieser Stock soll dich dabei begleiten. Er ist mein spezielles Dankeschön dafür, dass du der größte Narr gewesen bist, den ich je hatte.«
Einige Jahre später hörte der ehemalige Hofnarr, dass der König todkrank war und im Sterben lag. Er selbst war aber auch schon alt geworden. Er reiste unverzüglich zum Königshof zurück und kam an das Sterbebett seines Freundes. Er zeigte sein Mitgefühl und fragte den König: »Bist du bereit zu gehen?«
Der König erwiderte: »Was meinst du damit? Soll das einer deiner Scherze sein? Was soll das bedeuten?«
Der Hofnarr erklärte: »Nun, seit ich dich das letzte Mal sah, habe ich Jesus kennengelernt und Ihn als meinen Erretter angenommen. Und jetzt bin ich bereit zu sterben, weil ich weiß, dass ich zu Jesus in den Himmel kommen werde.« Dann fragte er den König: »Hast du Vo rbereitungen für die Reise in den Tod getroffen? Hast du Jesus als deinen Erretter angenommen? Bist du bereit zu sterben?«
»Vorbereitungen? Was für Vorbereitungen sollte ich denn benötigen?«, entrüstete sich der König. »Ich kann all dieses Gerede von Jesus und dem Himmel nicht glauben. Mein Königreich ist hier! Und ich weiß es existiert. Nur das ist mir wichtig!«
»Es tut mir leid, dies zu hören,« sagte der Narr leise, »denn es ist dir wohl nicht bewusst, was für einen Fehler du damit machst und was du alles ablehnst: Vergebung deiner Sünden und ewiges Leben mit dem König der Könige.« Dann fuhr er weiter: »Erinnerst du dich, wie du mich einst auf eine lange Reise schicktest und mir diesen verzierten Stock als Geschenk mitgegeben hast, weil ich, wie du sagtest, der größte Narr sei, den du je hattest? Nun, ich bin von dieser Reise zurückgekehrt und habe meine Vorbereitungen für die nächste getroffen e ine Reise, die wir alle machen müssen. Es ist unsere längste Reise und eine, von der wir nie zurückkehren werden. Du aber hast keine Vorbereitungen für diese Reise getroffen. Deshalb möchte ich dir hiermit den Stock zurückgeben denn du bist ein größerer Narr als ich!«
* * *
So viele Menschen versuchen, sich vor dem Tod zu verstecken. Sie mögen nicht darüber nachdenken. Früher oder später wird es jedem von uns zustoßen, doch die meisten sind dafür nicht bereit, sie haben überhaupt keine Vorbereitungen getroffen.
Doch es gibt keinen Grund, den Tod zu ignorieren, ihn zu fürchten oder sich zu weigern, daran zu denken. Für alle, die den Herrn kennen, wird der Tod eine wunderbare Befreiung in eine neue Welt und ein neues Leben sein! In dem Augenblick, in dem wir sterben, wird unser Geist frei gesetzt, befreit von unserem erdgebundenen Fleisch mit all seinen Problemen und Leiden, hinein in die Welt des Geistes. Dann wirst du die Schule des irdischen Lebens bestanden haben.
Du musst nur sicher stellen, dass du vorbereitet bist, indem du Jesus als deinen Erretter aufnimmst. Dann wirst du bereit sein, wenn Er kommt, um dich zu heimzuholen. In der Zwischenzeit kannst du das Leben zur Fülle leben, weil du weißt, dass du sicher und geborgen und für den Himmel bestimmt bist! Empfange Jesus heute!
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Eine Beförderung!
Ich benutze nicht gern das Wort »sterben«, weil es kein richtiger Tod ist. Alle, die an Jesus glauben, verscheiden nicht wirklich, denn die Bibel sagt: »Jeder, der da lebt und an Mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben!« (Johannes 11:26) An anderer Stelle steht: »wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit.« (Johannes 8:51) Und Paulus sagt: »Tod, wo ist dein Sieg? Tod wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde.« (1. Korinther 15:55,56)
Für uns wird der Tod keinen Stachel haben, denn unsere Sünden sind vergeben. Und das Grab wird keinen Sieg erringen, weil wir das Grab durch Christus und unsere Errettung und schließliche Auferstehung überwunden haben. Unser Geist wird sofort frei, um zum Herrn zu gehen, deshalb hat der Tod für uns nicht die gleiche Bedeutung wie für jene, die nicht an Ihn glauben. Wir sterben nicht in dem Sinn wie sie sterben.
Daher nenne ich es nicht gern »Sterben« oder »Tod«. Ich ziehe es vor, von »Beförderung«, »Heimkehr«, oder »Promotion« zu sprechen. Es ist sozusagen wie ein Hinüberschreiten von einem Zimmer zum anderen, und es ist für alle, die den Herrn kennen und lieben, ein wunderschönes Erlebnis.
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