Die Endtime News

Bibelprophezeiungen im Vergleich mit aktuellen Entwicklungen

Home



Zukunftsanzeiger Presseartikel Sonstige Artikel

DIE ZUKUNFT VORAUSGESAGT


Von Michael Roy u.
Scott McGregor


KAPITEL 10: »GLOBETROTTER UND JETSETTER«

»Viele werden hin und her rennen...« (Daniel 12:4, KJV).

Die modernen Kommunikations- und Fortbewegungsmittel, die es ermöglicht haben, das Evangelium in allen Nationen zu predigen, erinnern uns auch an eine andere spezifische Voraussage in Bezug auf die Vorboten der Endzeit. 534 v. Chr. bekam der Prophet Daniel eine bemerkenswerte Offenbarung, worauf Gott ihn ermahnte, sich keine Sorgen darüber zu machen, wenn sie sein Begriffsvermögen übersteigt. Wenn auch ihm die Prophezeiung offenbart wurde, war sie nicht für ihn und seine Zeit bestimmt. Zudem wurde das Buch Daniel erst in den vergangenen Jahren wirklich verstanden. Der Herr sagte zu Daniel: »Daniel, verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit; viele werden hin und her rennen und Wissen wird zunehmen« (Daniel 12:4, KJV)

Viele die hin und her rennen bedeutet buchstäblich »umher rasen, hierhin und dorthin,« oder wie es die »Living Bible« formuliert, »das Reisen wird immens zunehmen.«

Wenn man in Erwägung zieht, dass sich die Fortbewegungsmittel der Menschheit – Pferde und Karren, Fuhrwagen, Kamele, Boote, usw. – über Jahrtausende hinweg nicht grundlegend verändert haben, kommt man nicht umhin, die Signifikanz dieser Prophezeiung zu sehen.

Tempo Freaks

In 1789 brauchte George Washington 8 Tage, um 200 Meilen von seinem Zuhause zu seiner Amtseinführung nach New York zurückzulegen. Die Tatsache, dass er 8 Tage benötigte, ist nicht von Bedeutung. Erwähnenswert ist jedoch, dass Julius Cäsar im Jahre 50 v. Chr. die selbe Distanz wohl in ziemlich genau der gleichen Zeit zurückgelegt hätte! Es sind also in den achtzehn Jahrhunderten zwischen dem alten Rom und der Neuen Welt im Transportwesen keine wesentlichen Fortschritte gemacht worden. Aber man merke doch auf, wie die Menschheit in den letzten hundert Jahren technologisch vorangekommen ist!

Wir bewegen uns heute mit enorm hohen Geschwindigkeiten vorwärts und legen beträchtliche Strecken zurück, wenn man sich vor Augen führt, dass ein Jet in 24 Stunden einmal um die Welt fliegen, und ein Space Shuttle die Erde in nur 80 Minuten umrunden kann.

Vor zweitausendsechshundert Jahren hatte ein weiterer Prophet folgendes Szenario beschrieben. »Die Streitwagen tösen auf den Straßen daher, sie stoßen einander an auf den breiten Wegen – ein Anblick wie Fackeln, wie zuckende Blitze.« (Nahum 2:4-5, eng. King James Version) Keine Pferdekutsche ist zu Lebzeiten so schnell wie ein Blitz gerast. War dies etwa eine Vision von modernen Autobahnen in der Nacht, erfüllt mit Autos und vorbeiblitzenden Scheinwerferlichtern? Dies könnte sicherlich zu der Beschreibung passen. Und wenn das der Fall ist, sind unsere heutigen mit Fahrzeugen berstenden Autobahnen ein weiteres Zeichen dafür, dass Jesus bald zurückkehren wird.

Und man kann mit Sicherheit behaupten, dass sich die Autos in den breiten Straßen gegenseitig anstoßen. »Seit der Erfindung des Autos vor über 100 Jahren, wird geschätzt, dass etwa 30 Millionen Menschen bei Autounfällen ums Leben gekommen sind. Ein Rückblick auf das Jahr 1999 schätzt die Anzahl der Verkehrstoten auf zwischen 750'000 und 880'000. Eine milde Schätzung im Vergleich zu früheren Zahlen.«
48

Reisemanie

Vor dem Abwärtstrend der Reiseindustrie nach den Angriffen vom 11. September war die Zahl der Reisenden absolut beispiellos. 1995 unterstreichte John Naisbitt, wirtschaftlicher Prognostiker und Autor von Megatrends 2000, 49 dass die größte Industrie der Welt jetzt jene sei, die es den Menschen ermöglicht »hin und her zu reisen«.

Reisen und Tourismus ist die größte und wohl aufblühendste Branche der Welt. Sie wird neben der Informationstechnik und Telekommunikation eine der drei antreibenden Superbranchen sein, welche die (globale) Wirtschaft des nächsten Jahrhunderts ausmachen wird.

Es wird geschätzt, dass die Sparte Reisen und Tourismus dieses Jahr einen Bruttowert von weltweit insgesamt € 2,5 Trillionen erzeugen wird, was hochgerechnet 10 Prozent des globalen wirtschaftlichen Ertrags, sowie aller Ausgaben und Investitionen der Verbraucher ausmacht. 50

Laut der Internationalen Dachorganisation der Airlines (IATA) transportierten im Jahre 2001 deren Mitgliedsfluglinien 1,35 Billionen Passagiere – was einem Fünftel der Weltbevölkerung entspricht.
51

Die World Tourism Organization mit Sitz in Madrid verlautbarte in einer Presseerklärung: »Das erste Mal in der Geschichte hat die Anzahl der internationalen Anreisen die 700-Millionen Marke überschritten. Insgesamt, laut der vorläufigen Angaben, weltweit von offiziellen Quellen herangezogen, wurden letztes Jahr fast 715 Millionen internationale tourismusrelevante Anreisen registriert. Das sind 22 Millionen mehr als in 2001 oder im Vergleich zum »Jahr des Millenniums«, welches viele Experten als Referenz empfehlen, fast 19 Millionen mehr als in 2000.«
52

Ein Grund, warum heute so viele Menschen, besonders junge Leute, in fremde Länder reisen, ist, weil sie unzufrieden sind mit ihrem eigenen Land, der Kultur oder Religion, und woanders nach Lösungen oder Antworten suchen. Diese Wahrheitssucher und Pilger bringen eine andere Prophezeiung über die letzten Tage in Erinnerung, die der Prophet des Alten Testamentes, Amos niedergeschrieben hatte: »Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, zu hören; dass sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des Herrn Wort suchen« (Amos 8:11-12).

Niemals zuvor in der ganzen Weltgeschichte sind Menschen diese Entfernungen gereist, in diesem Tempo, oder mit solcher Häufigkeit, mit der Hunderte Millionen heute reisen. Wahrhaftig, es rennen viele hin und her, genauso wie Gott voraussagte, dass es in der »Endzeit« geschehen würde.


48. "Why Are Road Crashes a Problem," on the Global Road Safety Partnership Web site.

49. Naisbitt, John. Megatrends 2000: Ten New Directions for the 1990s. New York: Morrow, 1990.

50. "Tourism to Grow Steadily over the Next Decade," Reuters, 13 Mar 1995, reporting on the annual meeting in Singapore of the World Travel and Tourism Council (WTTC).

51. IATA Press Release, "World Air Transport Statistics 2002 Is Out Now," 15 Jul 2002.

52. "Tourism in 2002: Better than expected," WTO Madrid, 27 Jan 2003.


"Blick aus dem Flugzeugfenster", Copyright Alain de Botton 2007






Copyright Die Familie 2007