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Bibelprophezeiungen im Vergleich mit aktuellen Entwicklungen
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DIE ZUKUNFT VORAUSGESAGT
Von Michael Roy u. Scott McGregor
»Denn wie es in den Tagen Noahs war...« Eine weitere Plage, die laut Jesus direkt vor seiner Wiederkehr überhandnehmen würde, ist die ungehemmte Gewalt, von der wir umgeben sind: »Denn wie es in den Tagen des Noah war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein« (Matthäus 24:37). Wie genau war es »in den Tagen Noahs«? Im ersten Buch Mose wird uns berichtet: »Die Erde aber war in Gottes Augen verdorben, sie war voller Gewalttat« (1.Mose 6:11). Ist nicht ein jeder von uns allzu schmerzlich vertraut mit grausigen Schlagzeilen und tragischen Berichten voll sinnloser Gewalt? Politische Gewalt ist ein Ausdruck, der benutzt wird, um die Gewalt einer Regierung gegen sein eigenes oder ein erobertes Volk zu artikulieren. Es wird geschätzt, dass im 20. Jahrhundert rund 110 Millionen Menschen infolge von Kriegen starben. Diese Zahl verblasst jedoch im Vergleich zu den geschätzten 170 Millionen, die aufgrund politischer Auseinandersetzungen ihr Leben lassen mussten. Noch immer bedrückt uns der Verlust der Menschenleben während der Terrorangriffe des 11. Septembers in New York und Washington, DC, bei denen schätzungsweise rund 2800 Menschen starben. Wie auch immer, 170 Millionen Tote auf 100 Jahre hochgerechnet, bedeutet 4600 Todesopfer täglich. Das wäre das Äquivalent zu zwei World Trade Center Attacken täglich, und das in den letzten 100 Jahren!
Kann man das noch Unterhaltung nennen?
Die Mörder von Erfurt und Columbine waren begeisterte Fans gewaltverherrlichender Computerspiele. »Die Software für ein Massaker« hieß die Schlagzeile der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Erfurter Blutbad. »Ein Computerprogramm … hat den Amokläufer von Erfurt trainiert.« Auch wenn gewalttätige Medien nicht unbedingt alleinige Triebfeder oder Hauptmotivation in den Schulmassakern sind, hat das hohe Maß der Gewalt, dem die Kinder ausgesetzt sind, einen nachhaltigen Effekt. Sie werden unempfindlich brutalen Verhaltens gegenüber; die Gewalt wird zur Normalität. Es besteht eine enge Verbindung zwischen Gewalt in Filmen und Gewalt zu Hause und auf unseren Straßen. Die United Press International berichtet über eine Untersuchung, die von dem 40'000 Mitglieder zählenden Berufsverband der Lehrer in Großbritannien durchgeführt wurde: »Der Einfluss gewalttätigen Materials ist weitaus verbreiteter als zuvor angenommen wurde,« so Jackie Miller, stellvertretender Generalsekretär des Verbandes. Die Untersuchung befand, dass 77% der Lehrer der Sekundärstufe der Meinung waren, dass die Kinder Gewalt gegenüber abgestumpft sind, auf dem Spielplatz gewalttätiges Verhalten cool fanden und es nachahmten.
Gayle Hanson hatte in dem Artikel »Die gewalttätige Welt der Video Spiele« folgendes zu sagen: Unter den Stimmen, die sich erhoben haben, die Computerindustrie für ihre Hemmungslosigkeit anzuklagen, findet sich Lt.Col. Dave Grossman, früherer Psychologieprofessor der amerikanischen Militärakademie. Er lehrte einen Kursus, der die Psychologie des Tötens analysierte. Über einige der Spiele sagt er: »Sie sind Simulatoren für Mord, die einem nach und nach beibringen, wie man einer anderen Person in die Augen sieht und ihr Leben ausbläst.« Um den Virus der Gewalt verständlich zu machen, der geradezu epidemieartig anmutet, weist Grossman auf Statistiken hin, die in vielen Ländern einen Gewaltanstieg aufzeigen. Nach Statistiken von Interpol stieg zwischen 1977 bis1993 die Zahl der tätlichen Angriffe um fast 400% an. Die Zahlen verdreifachten sich in Schweden und verdoppelten sich in Belgien, Dänemark, England, Frankreich, Ungarn, Holland und Schottland. In den Vereinigten Staaten stiegen die Zahlen tätlicher Angriffe in 1957 von 60 pro 100'000 auf mehr als 440 pro 100'000 in der Mitte der 90ziger. »Auch wenn wir Kindesmissbrauch, Armut und Rassismus nicht unterbewerten sollten,« so Grossman, »so erscheint jedoch eine neue Variable in jedem einzelnen dieser Länder, und immer wieder mit dem gleichen Ergebnis: Gewalt in den Medien, die als Unterhaltung für Kinder angeboten wird.“ In seinem Buch, HighTech/High Touch: Technologie und unsere Suche nach dem Sinn, beklagt John Naisbitt, bejubelter Sozialprognostiker und Autor des Nr. 1 New York Bestsellers ›Megatrends 2000‹, wehmütig folgendes:
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