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Bibelprophezeiungen im Vergleich mit aktuellen Entwicklungen

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DIE ZUKUNFT VORAUSGESAGT

KAPITEL 1:
EINLEITUNG

Von Michael Roy

Da wir uns am Beginn des neuen Millenniums befinden, können viele von uns nicht anders als sich zu wundern, was die Zukunft wohl für uns und unseren Planeten bereithält. Befinden wir uns auf der Schwelle zu einer mutigen Neuen Weltordnung mit Frieden und Überfluss für alle? Oder taumeln wir am Rande von noch nie da gewesenem Chaos und Katastrophen? – Oder trifft vielleicht beides zu?

Diese Reihe von Artikeln zeigt Antworten auf, die dich auf all das vorbereiten, was vor uns liegt.

Es ist schon eine bemerkenswerte Tatsache, dass die Beschreibung der heutigen Welt in diesem Artikel zum großen Teil vor Tausenden von Jahren niedergeschrieben wurde. Wir werden spezifische Vorhersagen und Prophezeiungen untersuchen, die zwischen 2000 und 3000 Jahre alt sind, welche genauestens Umstände und Ereignisse beschreiben, die sich zugetragen haben oder sich während unserer Lebenszeit bald zutragen werden.

Unter den Prophezeiungen, die wir näher betrachten werden, befinden sich Vorhersagen, die unsere modernen schnellen Verkehrssysteme beschreiben, die beispiellose weltweite Zunahme des Reiseverkehrs und der explosionsartige Zuwachs des Wissens in allen möglichen Sparten des Lebens.

Neben den Auswirkungen der Globalen Erwärmung wurden auch der Ausbruch von modernen Killerkrankheiten wie AIDS und Krebs vorhergesagt.

Sich dieser Voraussagen bewusst zu sein wird dir eine neue Perspektive für die radikalen Umwandlungen geben, welche die Welt gegenwärtig durchmacht und dich auf die umwälzenden Veränderungen vorbereiten.

Die große Frage

Eine kleine Gruppe von Wahrheitssuchern versammelte sich vor 2000 Jahren an einem Berghang außerhalb des antiken Jerusalem um ihren Lehrer – einen ehemaligen Tischler, der sich zum Prediger profilierte – bekannt als Jesus von Nazareth. Die Frage die sie Ihm stellten, resultierte in einer Antwort, die sich über die Jahrhunderte hinweg spannte und sich auf die Jahre konzentriert, in denen du und ich gegenwärtig leben.

Und als er auf dem Ölberg sass, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: »Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?« (Matthäus 24:3, M. Luther Übers., 1984)

Was seine Jünger von Ihm wissen wollten, bezieht sich auf das Zweite Kommen, die dramatische persönliche Rückkehr von Christus um die Welt zu übernehmen und Gottes Königreich auf der Erde zu errichten. Die Terminologie »das Ende der Welt« bezeichnet hier nicht das Ende unseres Planeten, sondern das Ende der gegenwärtig ungerechten und inhumanen Herrschaft des Menschen.

Jesus beantwortete die Frage nicht nur mit einem Zeichen, das auf ein nahes »Ende« hinweist, sondern Er gab Dutzende spezifische Indizien, nach denen es auszuschauen galt. Herausragende Voraussagen zahlreicher anderer biblischer Schreiber sind dabei behilflich, die Lücken zu füllen. Jene prophezeiten »Zeichen« sind es, worauf wir uns nun konzentrieren wollen.

Die noch größere Antwort:

(Jesus spricht:) »Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei. ... Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere. Es werden sein Hungersnöte, schwere Seuchen und Erdbeben an verschiedenen Orten. Das alles ist aber der Anfang der Leiden.« (Matthäus 24:6-8, Neue King James Version).

Jeder weiß, dass es auf dieser Welt schon seit Jahrtausenden Kriege, Hungernöte, Seuchen und Erdbeben gibt. Wie auch immer, du wirst vielleicht überrascht sein herauszufinden, mit welcher Intensität und Häufigkeit all diese Plagen in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben. Nehmen wir zum Beispiel den ersten Teil des Bibelverses:





KAPITEL 2: EINE
WELT IM KRIEG


»Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere.»

Nie hat es für die Welt eine Zeit ganz ohne die Geißel des Krieges gegeben, aber wohl in keiner Periode der Geschichte fand solch eine Eskalation von bewaffneten Konflikten statt, wie im 20. Jahrhundert. Nach einer Schätzung des Internationalen Roten Kreuzes starben seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts über 100 Millionen Menschen in kriegerischen Konflikten.

Vor 1914 gab es keine weltweiten Auseinandersetzungen, der 1. und der 2. Weltkrieg aber wurde jeweils global geführt. Am letzteren waren nur 12 kleinere Nationen militärisch oder technisch unbeteiligt.

Seit dem 2. Weltkrieg, »welcher der Krieg sein sollte, der alle Kriege beendet», gab es über 150 größere bewaffnete Konflikte (Auseinandersetzungen mit über 1000 Toten pro Jahr), und Hunderten von kleineren Konflikten, bewaffneten Aufständen und Revolutionen. Zusammen haben diese mehr als 23 Millionen Menschenleben gefordert.

Seit dem Fall der Mauer

Mit dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 hoffte die Welt, dass dieses Ereignis nicht nur das Ende des Kalten Krieges zwischen den Supermächten bedeuten, sondern auch eine neue Ära des globalen Friedens einläuten würde. Unglücklicherweise war dies nicht der Fall.

Die National Defense Council Foundation, ein Forschungs- und Interessenverband der Vereinigten Staaten, zählte bis zum November 1995 insgesamt 71 Kriege.

Ethnische Säuberung und Stammes Terror

Das Griechische Wort für Volk, das ursprünglich in dieser Prophezeiung verwendet wird ist »ethnos« das genauer mit »Rasse« oder »Stamm« übersetzt wird. In anderen Worten sagte Jesus, dass Stämme sich gegeneinander erheben würden. Das hat sich leider in jüngster Zeit auf tragische Art und Weise erfüllt.

Im 20. Jahrhundert haben, die von Nationen gegen ihre eigenen Landsleute verübten Morde, die Zahl der Todesfälle, die von Kriegen zwischen verschiedenen Staaten stammen, weit überstiegen. Die Säuberungen Stalins, Chinas Kulturrevolution, Kambodschas »Killing fields«, die so genannte »ethnische Säuberung« in Bosnien und die Schreckenstaten von Ruanda sind trauriger Beleg für solche Konflikte. Es war das 20. Jahrhundert, das den Begriff »Genozid« – Völkermord – prägte.

Auch wenn der Ausblick düster erscheint, wird der Tag bald kommen, an dem Gott persönlich intervenieren wird, um der Gewalt dieser Welt Einhalt zu gebieten – der Tag, von dem an es nie wieder Kriege geben wird (Siehe auch Jesaja 2:4).


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