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NEUES ÜBER CHIP-IMPLANTATE

Von Joseph Candel


»Und [der falsche Prophet des Antichristen] machte, dass alle, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Knechte, sich an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn ein Malzeichen geben, dass niemand kaufen oder verkaufen kann ohne das Malzeichen, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn sie ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666.« (Offenbarung 13:16–18)

Die Technologie, die das biblisch vorhergesagte Wirtschaftssystem des Antichristen einführen soll, wird kontinuierlich und zügig weiterentwickelt. Rapide und zeitgleich vorangetrieben wird auch auch die Werbekampagne, die helfen soll, den Chip hoffähig zu machen.

Das Konzept, Mikrochips zu Identifikationszwecken in Menschen einzupflanzen, gewinnt an allgemeiner Akzeptanz, und die Zahl von »Chipträgern« ist von anfänglich einigen wenigen US-Bürgern auf mehrere tausend Menschen weltweit angewachsen. Derweil verkünden die Chip-Hersteller eifrig die Vorteile ihrer Produkte, wie z.B. schnellere und bequemere Geldtransaktionen, höhere Sicherheit gegen Identitätsdiebstahl, die Eliminierung von schwer lokalisierbaren Terror- und Drogengeldern, sowie schnellerem Zugang zu medizinischen Daten bei Unfällen.

Mit zunehmender öffentlicher Akzeptanz werden die Regierungen zukünftig mehr in technologische und praktische Anwendungen investieren und damit weitere Anwender anziehen. Schlussendlich wird die zukünftige antichristliche Weltregierung eines Tages verkünden, dass niemand mehr kaufen oder verkaufen kann, ohne das »Malzeichen« anzunehmen.


Man bedenke die nachfolgenden Entwicklungen

Der VeriChipTM ist ein reiskorngroßer Radiofrequenz-Identifizierungsmikrochip mit der Fähigkeit, sowohl Produkte als auch Menschen aufzuspüren. Die Herstellerfirma, Applied Digital Solutions (ADS), verkündete, dass Organisationen in Brasilien und Mexiko begonnen haben, den Chip Kindern einzupflanzen, damit diese im Falle von Entführungen lokalisiert werden können.

Das US-Verteidigungsministerium kündigte ebenfalls an, dass die US-Regierung Radiofrequenz-Identifikationsgeräte (RFID) zur –Produktkennzeichnung im militärischen Bereich benutzen wird.

Wal-Mart, die größte Kaufhauskette der Welt, benutzt mittlerweile RFID-Etiketten auf allen Waren und die deutsche Metro-Gruppe sammelt gegenwärtig praktische Erfahrung mit RFID-Chips an Paketen und Paletten.

Seit dem 1. November 2005 gibt es in Deutschland den neuen biometrischen Reisepass. Der »ePass« hat eine Gültigkeit von 10 Jahren und bietet nach Meinung der Bundesregierung einen Höchststand an Fälschungssicherheit. Der neue Reisepass speichert auf einem RFID-Chip das Gesichtsbild des Passinhabers. Wahrscheinlich ab 2007 wird der Reisepass auch Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger und einen Scan der Iris erhalten.

Mit der neuen bundesdeutschen Gesundheitschipkarte, welche die Krankenversichertenkarte 2006 ablöst, sollen Notfall- und Impfdaten gespeichert, elektronische Arztbriefe ausgetauscht oder Rezepte für den Apotheker gespeichert werden können. Das Gesundheitsministerium der Bundesregierung verspricht sich davon eine bessere Transparenz für die Patienten, Qualitätssicherung der ärztlichen Behandlung und nicht zuletzt große Einsparungen, da beispielsweise Doppeluntersuchungen entfallen.

Der Schuldistrikt der Stadt Spring in Texas stellt gegenwärtig mit Radiofrequenz versehene Schülerausweise aus, damit die Polizei jeden der Schüler auf Computerbildschirmen verfolgen kann. Verwaltungsbeamte in Spring ziehen nun in Erwägung, allen Kindern die RIFDs unter die Haut zu implantieren, um Probleme mit verlorenen oder vergessenen Ausweisen zu vermeiden. Somit wären die Schüler Tag und Nacht lokalisierbar.

Ein Nachtclub in Glasgow, Schottland, sowie weitere exklusive Nachtclubs in Barcelona und Rotterdam bieten ihren Stammkunden die Möglichkeit, sich eine »digitale Brieftasche« in den Arm einpflanzen zu lassen, die das Tragen von Bargeld oder Kreditkarten überflüssig macht. Der Chip ist ähnlich konstruiert wie die über 25 Millionen Chips, die bereits weltweit Tieren als "Haustier-Pass" unter die Haut geschoben wurden.

Die Satelliten-Telekommunikationsgesellschaft ORBCOMM hat ein Abkommen mit VeriChip Corp., einer Tochtergesellschaft von Applied Digital Systems (ADS), unterzeichnet, das die Entwicklung und Vermarktung eines von ADS hergestellten Implantations-Chips für Menschen zu militärischen, medizinischen und sicherheitstechnischen Zwecken weltweit anstrebt. Der Chip ist mit globaler Lokalisierungstechnologie via Satellit ausgestattet. Wird der Chip in die Haut eingepflanzt, überträgt er per Funk Daten ins Internet, wo Aufenthaltsort, Bewegungen und Lebenszeichen verfolgt und für den späteren Abruf gespeichert werden können. Nach der asiatischen Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 argumentierten Befürworter des Chips unter anderem, dass anhand eines Lokalisierungschips viele der Menschen, die in den Fluten verloren gingen oder in Trümmern feststeckten, hätten gerettet werden können.

Seit fast 2000 Jahren existiert die Frage, wie die Menschheit dazu gebracht werden könnte, etwas so unheilvolles wie das »Malzeichen des Tieres« anzunehmen. Die Antwort wird immer offensichtlicher: Wenn nach dem Motto »Steter Tropfen höhlt den Stein« die angeblichen Vorteile kontinuierlich herausgestellt werden, baut der Widerstand der Öffentlichkeit langsam aber sicher ab, und der allgemeinen Aktzeptanz weicht das einstmals Undenkbare.

Das, wovor der Apostel Johannes warnte, geht gegenwärtig in Erfüllung. Wir befinden uns mitten in der »Zukunft«!


Mikrochips in der Medizin

Wissenschaftler in den USA haben eine neue Methode zur Einnahme von Arzneimitteln entwickelt: einen Medikamente enthaltenden Mikrochip, der in den Körper eingepflanzt wird. Der Chip gibt das Präparat dann langsam ab, so ist der Patient nicht mehr auf Tabletten angewiesen.

Ein Team von Spezialisten auf dem Gebiet der Neurologie hat einem 25 Jahre alten, vollständig gelähmten Mann einen Chip mit dem Namen BrainGate in das Gehirn eingesetzt, der es ihm ermöglicht, einen Computer zu bedienen. Seitdem ist der Patient in der Lage, mit bloßer Gedankenkraft seine Emails abzurufen und Computerspiele zu spielen.

Professor Theodore W. Berger, Direktor des Centers für Neurologie-Technik an der Universität von Südkalifornien, arbeitet an einem Silikonchip-Implantat, das den Hippokampus imitiert, die Region des Gehirns, der man das Gedächtnis zuordnet. Falls erfolgreich, könnte die künstliche Gehirnprothese ihr biologisches Gegenstück ersetzen, welches Menschen mit Gedächtnisstörungen die Fähigkeit zurückgeben würde, neue Erinnerungen zu speichern. Wohl bald keine Utopie mehr: demnächst wird man nicht nur das Speichermodul des Heim-PC's, sondern auch »das eigene« auswechseln können.


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