Die Zeichen der Zeit!

Bibelprophezeiungen, so aktuell wie nie zuvor!


Die vier Reiter der Apokalypse!





Hast du dich jemals gefragt, warum es so viele Kriege gibt oder warum der Reichtum dieser Welt so ungleich verteilt ist – warum manche Menschen und ganze Nationen so reich sind und im Überfluss leben, während andere hungern und nicht einmal das Lebensnotwendigste haben? Warum geben die wohlhabenden Nationen Millarden für Waffen aus, die nur Leiden und Tod bringen, während die Armen weiter leiden?

Ich habe mich oft gefragt, warum es so schlimm geworden ist, warum es zwischen den Menschen und Völkern nicht mehr Liebe, Frieden und Kooperation geben kann, damit wir die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort machen. Die Antwort auf meine Frage fand ich in der Bibel, im Buch der Offenbarung, wo im sechsten Kapitel die vier Reiter der Apokalypse beschrieben werden.

Die Vision beginnt damit, dass Jesus das Buch der Zukunft öffnet, das Buch der Prophezeiung, welches mit sieben Siegeln verschlossen ist und dem Apostel Johannes die Zukunft der Welt zeigt – von seiner Zeit an (ungefähr 90 n. Chr.) bis hin zu den »Letzten Tagen« (die Zeit, in der wir jetzt leben), sowie die Zeit danach.

Das erste Siegel

Johannes schrieb: Dann sah ich, wie das Lamm (Jesus Christus) das erste von den sieben Siegeln aufbrach. Und ich hörte, wie einer der vier mächtigen Gestalten mit Donnerstimme sagte: »Komm!« Ich blickte um mich und sah ein weißes Pferd. Sein Reiter hatte einen Bogen und erhielt eine Krone. Als Sieger zog er aus, um abermals zu siegen. (*Offenbarung 6:1-2; SkB)
* Die Bibeltexte sind versch. Übersetzungen entnommen: Senfkornbibel – Bibel in heutigem Deutsch (SkB), Rev. Elberfelder (Elb.), Ludwig Albrechts (Alb.), Martin Luthers (Lt.), Hermann Menges (Mg.)

Später finden wir nochmals ein ähnliches Bild: »Und ich sah... ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt ›Treu und Wahrhaftig‹ ... und Sein Name heißt: ›Das Wort Gottes‹ «. (Offenbarung 19:11,13, Elb.)

Im Evangelium von Johannes erfahren wir, dass Jesus »das Wort Gottes« ist. »So ist das Wort einst Fleisch geworden und hat für eine Weile unter uns gewohnt. Wir haben Seine Herrlichkeit geschaut, ja eine Herrlichkeit, wie sie ein einziger Sohn empfängt von seinem Vater: voller Gnade und Wahrheit.« (Johannes 1: 14, Alb.)

Jesus wird von den Armeen des Himmels gefolgt, den auferstandenen Heiligen, welche auch auf weißen Pferden vom Himmel herunter reiten, um die Streitkräfte des Antichristen zu besiegen und in der Schlacht von Harmagedon die Welt einzunehmen. (Offenbarung 19:14)

Das zweite Siegel

Dann brach das Lamm das zweite Siegel auf. Ich hörte, wie die zweite der mächtigen Gestalten sagte: »Komm!« Diesmal kam ein rotes Pferd. Sein Reiter erhielt ein großes Schwert und wurde ermächtigt, Krieg in die Welt zu bringen, damit sich die Menschen gegenseitig töten sollten. (Offenbarung 6:3-4, SkB)

Was nimmt der Welt den Frieden – Krieg! Der zweite Reiter mit seinem roten Pferd symbolisiert also den Krieg und das Militär mit all seinen furchtbaren Waffen.

Rot, die Farbe des Pferdes, ist passend, weil sie das Blutvergießen in den höllischen Kriegen der Menschheit versinnbildlicht. Doch nicht Gott ist für diese Kriege verantwortlich, sie kommen aus dem Stolz, den Vorurteilen und der Gier in den Herzen der Menschen. »Woher kommen Kriege, und woher kommen Streitigkeiten unter euch? Kommt’s nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten.« (Jakobus 4:1, Elb./Lt.)

Das dritte Siegel

Dann brach das Lamm das dritte Siegel auf . Ich hörte, wie die dritte der mächtigen Gestalten sagte: »Komm!« Ich blickte um mich und sah ein schwarzes Pferd. Sein Reiter hielt eine Waage in der Hand. Da hörte ich eine Stimme aus dem Kreis der vier mächtigen Gestalten rufen: »Zwei Pfund Weizen oder sechs Pfund Gerste für den Lohn eines ganzen Tages. Nur Öl und Wein zum alten Preis!« (Offenbarung 6:5-6, SkB)

Der Reiter des schwarzen Pferdes mit der Waage in der Hand symbolisiert das »Big Business« der reichen Multis, welche durch ihre Manipulation der nationalen Ökonomien einen großen Einfluss auf die weltweite Entwicklung haben. Es gibt noch einen weiteren Bibelvers, der einen Kaufmann mit gefälschter Waage beschreibt: »Der Händler liebt es zu übervorteilen... in seiner Hand ist eine Waage des Betrugs.« (Hosea 12:8, Elb.)

Amos, ein anderer Prophet, sprach direkt zu den habgierigen Kaufleuten – den reichen Händlern seiner Tage – welche die Armen beraubten, statt ihnen zu helfen: »Hört dies, die ihr den Armen tretet und darauf aus seid, die Elenden im Land zu vernichten. und sagt: ›Wann ist [der Feiertag] vorüber, dass wir Getreide verkaufen und... Korn anbieten; um das Getreidemaß zu verkleinern und den Geldpreis zu erhöhen und die Waage zum Betrug zu verfälschen.‹« (Amos 8:4-5, Elb.)

Das schwarze Pferd steht also für Hungersnöte und Armut, welche von den Reichen hervorgerufen werden, die nicht mit den Mittellosen teilen wollen. Öl und Wein symbolisieren durch die ganze Heilige Schrift hindurch Überfluss oder Luxus. Die Tatsache, dass »Öl und Wein zum alten Preis« verkauft wurden, deutet auf eine Situation hin, wo gleichzeitig neben Not und Armut auch Reichtum und Luxus existieren – so wie die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird.

Das vierte Siegel

Dann brach das Lamm das vierte Siegel auf. Ich hörte, wie die vierte der mächtigen Gestalten sagte: »Komm!« Da sah ich ein leichenfarbenes Pferd. Sein Reiter hieß Tod, und die Totenwelt folgte ihm auf den Fersen. Ein Viertel der Erde wurde in ihre Hand gegeben. Durch das Schwert, durch Hunger, Seuchen und wilde Tiere sollten sie die Menschen töten. (Offenbarung 6: 7-8, SkB)

Der vierte und letzte Reiter der Apokalypse ist der Tod selbst – Tod nicht nur durch Krieg, sondern auch durch Monster, Seuchen und Hungersnöte – Tod in jeder nur vorstellbaren Form.

Der Tod hat uns natürlich immer begleitet, aber die Zahl der Todesfälle durch Hungersnot, Naturkatastrophen, neuzeitliche Seuchen wie AIDS und andere Epidemien hat bisher nie dagewesene Ausmaße erreicht, genau wie Jesus sagte, dass es unmittelbar vor Seiner Rückkehr sein werde. »Es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben da und dort. (Matthäus 24:7, Elb.)


Krieg, Geiz und Tod – die Charaktere, welche offenbart wurden, als die zweiten, dritten und vierten Siegel geöffnet wurden – sind fast so alt wie die Welt selbst, aber die Bibel beschreibt hier (an dieser wie auch and anderer Stelle), dass jede dieser geistigen Kräfte seit der Zeit dieser Offenbarung stark an Macht zugenommen hat.

Jesus sagte das in Matthäus, Kapitel 24, Seinem berühmten Diskurs über die Endzeit voraus und lehrte uns, es werde danach »eine große Zeit der Drangsal eintreten, wie noch keine seit Anfang der Welt bis jetzt da gewesen ist und wie auch keine wieder kommen wird; und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden.« (Matth. 24: 21-22, Mg.)

Mit anderen Worten sagte Jesus, dass die Menschheit eines Tages in solch eine ausweglose Lage geraten würde, dass sich selbst vernichten würden, wenn Gott sie weiterhin unkontrolliert walten ließe. Jesus fügte allerdings hinzu, wenn die Welt an diesem selbstmörderischen Punkt anlangte, würde Gott selbst einschreiten und den Menschen aufhalten. Und so wird Er einschreiten: Jesus kommt wieder, um die Gottlosen zu bestrafen, die Welt zu übernehmen und Seine gerechte Herrschaft zu errichten. (Matthäus 24: 29-30; Jesaja 9:7, Jeremia 23:5; Offenb. 19:11-21)

Erst in den letzten 50 oder 60 Jahren hat der Mensch das Potential entwickelt, sich selbst zu zerstören. Die Armeen der Welt (das rote Pferd) haben mittlerweile atomare Waffen, interkontinentale Raketen, chemische und biologische Kampfstoffe, sowie andere tödliche Technologien zur Verfügung.

Die Reichen auf ihrem schwarzen Pferd sind mitschuldig an den großen Kriegen des letzten Jahrhunderts und das Horten und der Missbrauch ihrer Reichtümer rufen mehr Kriege und Gewalt hervor. In ihrem unbarmherzigen Bestreben nach größerem Reichtum ist es ihnen gleichzeitig gelungen, die gesamte Erde zu verschmutzen – ein Nebenerscheinung unserer modernen Technologie.

Unmittelbar auf das schwarze Pferd und die anderen Reiter folgt dann der vierte auf seinem leichenfarbenen Pferd – der Tod in jeglicher Form.

Dies sind die vier Reiter der Apokalypse. Sie werden weiterreiten bis zum Ende, bis Jesus zurückkommt, um uns mit Ihm in den Himmel hoch zu nehmen, bevor er Seine gerechtes Strafgericht über all jene ausschüttet, die diese Hölle auf Erden verursacht haben. Später wird Er nochmals zurückkommen, um in der Schlacht von Harmagedon den Antichristen und all seine Mächte vernichtend zu schlagen. Danach wird Gott die Erde läutern, wieder herstellen und Sein Königreich errichten, mit Jesus Christus als alleinigem Herrscher.

+++

Auf welches Pferd wettest du? Setze alles auf den sicheren Gewinner Jesus – und lade Ihn noch heute in dein Herz ein! Dann wirst du Ihm ganz sicher eines Tages auf deinem eigenen weißen Pferd folgen, wenn Er zurückkommt, um alles Unrecht zu beseitigen. Jesus ist »der Weg, die Wahrheit und das Leben«. Folge Ihm, und du wirst »die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich frei machen.« (Johannes 14:6; 8:32, Elb.)

Du kannst Jesus jetzt empfangen, indem du dieses einfache Gebet mitsprichst:

Lieber Jesus, ich öffne mein Leben und Herz für Dich und nehme Dich als meinen persönlichen Erretter an. Bitte vergib mir für alles Falsche, das ich getan habe, gib mir Dein Geschenk des ewigen Lebens und hilf mir, Dich und Deine Liebe und Wahrheit kennen zu lernen, amen.

--------------------------------------------------------------------------

Text von Joseph Candel. Illustration von Etienne Morel & Kristen Dufrane.
(The Four Horsemen of the Apocalypse - German)

© Copyright Die Familie 2003