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SPIELT DIE WISSENSCHAFT GOTT?
- Fakten und Gedanken über das Klonen menschlicher Embryos
Der Begriff »Klonen« ist in der Wissenschaft weit verbreitet und bedeutet nichts anderes, als eine Kopie von etwas herzustellen. Wenn z.B. ein Genforscher einen Strang einer *DNA kopiert, bezeichnet man das als Klonen. Von einem ethischen Standpunkt her stellt das kein Problem dar, eine Kontroverse entsteht erst, wenn es um die Reproduktion von fortgeschrittenen Lebensformen durch Klonen geht besonders wenn die Forschung letztendlich auf das Klonen von Menschen hinzielt. Der natürliche Prozess der Reproduktion, bei der die weibliche Eizelle von der männlichen Samenzelle befruchtet wird, würde beim menschlichen Klonen umgangen werden. Es würde stattdessen ein Individium aus einem Embryo geschaffen, indem der Zellkern mit der DNA wahlweise von einem Mann oder einer Frau in das weibliche Ei transplantiert würde, dessen eigener Zellkern vorher entfernt wurde. Anstatt also ein Kind zu »produzieren«, bei dem die Komposition seiner DNA eine Zusammensetzung der verschiedenen DNAs seiner Eltern ist, wäre das DNA des Klons zumindestens in der Theorie eine identische Kopie des »Originals«. (»Theoretisch« deswegen, weil bisher produzierte Tierklone eine hohe Abnormalitätsrate aufgezeigt haben.) 24. Februar 1997: Wissenschaftler an Schottlands Roslin Institute verkünden die erfolgreiche Reproduktion eines Schafes namens Dolly - sie verwendeten die DNA einer einzelnen Zelle eines erwachsenen Schafes. Juli 1997: In der Hoffnung, Herden identischer Schafe zu schaffen, um menschliche Eiweiße für medizinische Zwecke zu produzieren, haben die britischen Schöpfer Dollys ein Lamm namens Polly geklont, das bereits menschliche Gene in sich trägt. Dezember 1997: Die Zeitschrift Science proklamiert das Klonen Dollys als herausragendsten wissenschaftlichen Fortschritt des Jahres. Februar 2002: Japanische Forscher, die ein Dutzend Mäuse geklont haben, berichten vom frühzeitigem Tode praktisch aller Versuchstiere und werfen damit Zweifel an der Ungefährlichkeit des Klonens auf. Im gleichen Monat melden Wissenschaftler, dass geklonte Mäuse fettleibig werden. Februar 2002: Wissenschaftler an der A&M University verkünden, sie hätten erfolgreich eine Hauskatze geklont und präsentieren ein zwei Monate altes Kätzchen, genannt »CC«, Kürzel für Carbon Copy (dt: Durchschlag, Ebenbild). Mai 2002: Panayiotis Zavos, ein US-Fertilisationsexperte kündigt vor einem Kongressauschuss an, »das Jahr 2002 sei das Jahr der Klone« und erklärt, er würde sich dafür einsetzen, bis Ende des Jahres einen Menschen zu klonen. Er drängt den Kongress, Klonen weiterhin gesetzlich zu erlauben, damit eine Regulierung offen bleiben könne. 14. Februar 2003: Das 6 Jahre alte Schaf Dolly empfängt Sterbehilfe, da es an einer fortgeschrittenen Lungenkrankheit leidet, die normalerweise nur in Schafen auftritt, die doppelten Alters sind. 4. Juli 2003: Der Mediziner Norbert Gleicher vom Center for Human Reproduction (Zentrum für menschliche Reproduktion) in New York stellte auf einer Fachtagung in Madrid ein Experiment vor: Durch die Verpflanzung einzelner Zellen eines männlichen Embryos in einen weiblichen wurde ein menschliches Mischwesen geschaffen. Der Forscher hofft durch derartige Transplantationen zukünftig Gendefekte von Embryonen ausgleichen zu können, die für künstliche Befruchtungen erzeugt werden. Trotz der weithin beachteten Schlagzeilen sowie Bildern von Dolly, geklonten Kühen, Schweinen, Ziegen und Mäusen, sind ein hoher Prozentsatz der Tierklone Totgeburten mit monströsen Abnormalitäten. Da ein geklonter Fötus gewöhnlich doppelt so groß ist wie ein natürlich gezeugter, haben die aufgeblähten Muttertiere oftmals mühselige Missgeburten und verenden nicht selten. Die meisten Klone, welche die Geburt überleben, sterben bevor sie erwachsen werden oder entwickeln im späteren Leben ernsthafte Gesundheitsprobleme. (Dolly leidete an schwerer Artrithis möglicherweise ein Resultat davon, dass sie als Klon geboren wurde. Wegen einer fortgeschrittenen Lugenkrankheit wurde sie im Februar 2003 von ihrem Leiden erlöst.) Es gibt keinen triftigen Grund, sich der Annahme zu verschließen, dass beim Klonen eines menschlichen Wesens nicht auch ähnliche Probleme auftauchen werden. Wir müssen nicht alles wissen. Ganz am Anfang, im Garten Eden, versuchte Satan Eva mit dieser Falle: »An dem Tage, da ihr davon (der verbotenen Frucht) esset, werdet ihr sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.« (1. Moses 3:1-6*) Bis zum heutigen Tage ist dies noch immer eine der häufigsten und effektivsten Versuchungen des Teufels. Die Wissenschaft sitzt am Fuße des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen und pflückt dessen Früchte. Das Problem ist, einige der Früchte sind gut und andere sind schlecht. Einige nützlich, andere wiederum diabolisch und schädlich. So wie uns der technologische Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte mit »immer besseren und größeren« Bomben und anderen Waffen an den Rand der Selbstzerstörung gebracht hat, so sind die Fortschritte in der Gentechnik und beim Klonen ein zweischneidiges Schwert: Eine Schneide verspricht uns eine bessere Lebensqualität, aber die andere schafft Probleme und weder die Wissenschaft noch unsere Gesellschaft sind darauf vorbereitet, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Leben und Lebens-Spender: »Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde Gottes.« (1. Mose 1:27) Im Grunde wollen die Befürworter des Klonens Gottes Rolle an sich reißen, selber zu Schöpfern und Göttern werden und Nachkommen in ihrem eigenen Bilde kreieren. Wir wurden erschaffen, um unseren Schöpfer zu lieben und zu respektieren und nicht um zu versuchen, selber Schöpfer zu werden. Wer menschliche Wesen zu klonen sucht, mischt sich in Gottes Angelegenheiten ein allerdings ohne Seine Kraft und Seine Liebe. Zu meinen, sie könnten Sein Design und Seinen Plan vervollkommnen, ist wohl der Gipfel an Arroganz und Vermessenheit. »Da machte Gott den Menschen... und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so wurde der Mensch ein lebendiges Wesen« (1. Mose 2:7). Nur Gott hat das Recht, eine neue menschliche Seele zu erschaffen, und nur Gott hat die Macht, ewiges Leben zu schenken. Das Leben kommt nur vom Lebens-Spender, und ewiges Leben kann nur durch das Empfangen von Jesus als persönlichem Erretter gewährt werden und nicht etwa durch Versuche, sich durch Duplikation unsterblich zu machen. (Siehe Johannes 3:16; 1:12, Offenbarung 3:20.) Wie hängt all das mit der Endzeit zusammen? In der Bibel steht, dass »in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden,« und »mit den bösen Menschen aber und Betrügern wird's je länger, desto ärger« ... »die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können« (2. Timotheus 3:1,13,7). Jeder Fortschritt in der Klonforschung bringt uns einen Schritt zur selbsternannten Gottheit hin, und entfernt uns einen Schritt von Gottes Wahrheit.
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