22.11.2006
Traumfabrik
Hollywood
als Luftverpester
Die Hollywood-Studios tragen mit ihren Film-und Fernsehproduktionen maßgeblich zur Umweltverschmutzung in Südkalifornien bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität von Los Angeles. Danach stößt die Filmindustrie unter anderem über Autoabgase, den Betrieb von Generatoren und durch künstliche Explosionen und Spezialeffekte jährlich rund 126.000 Tonnen Luftschadstoffe aus.
Das macht die Traumfabrik zu einem führenden Umweltverschmutzer im Großraum Los Angeles nach Erdöl-Raffinerien, aber noch vor dem Hotelgewerbe und anderen Industriezweigen.
Die Motion Picture Association, ein Zusammenschluss der größten Filmstudios, verweist dagegen auf bereits bestehende Programme zur Luftreinhaltung und Recycling. So würden bereits 64 Prozent der Filmsets und anderer Abfälle wiederverwertet und gelangen damit nicht in die Müllhalden, sagte eine Verbandssprecherin.