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16. Mär 18:25
Wirbelsturm verwüstet Madagaskar


Ein Madegasse trägt ein Fahrrad durch Trümmer der Stadt Antalaha
Foto: AP


Zehn Tage nach einem Zyklon über Madagaskar zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. 70 Menschen starben, mehr als 170 werden vermisst. Die Uno warnt, 700.000 Bewohner könnten bald hungern.

Erst mehr als eine Woche nach dem Durchzug des Wirbelsturms Gafilo durch Madagaskar, der am 7. März über den Nordosten der Inselrepublik im Indischen Ozean fegte, wird das volle Ausmaß der Schäden deutlich. Nach Angaben von Georges Tadonki aus dem Uno-Koordinierungsbüro für humanitäre sind rund 700.000 Menschen unmittelbar von den Sturmschäden betroffen.

Der Uno-Mitarbeiter warnte in der Hauptstadt Antananarivo vor drohenden Langzeitschäden: «Wenn in den kommenden zwei Wochen nichts geschieht, ergeben sich in fünf Monaten dauerhafte Folgen wie etwa die Unterernährung von Kindern.» Etwa 280.000 Menschen bräuchten dringend Hilfe.

16 Tote bei Schiffsuntergang

Nach Angaben der Regierung starben bei dem Zyklon 74 Menschen. Weitere 177 Personen werden seither vermisst.

Vor der Westküste der Insel war in etwa 150 Kilometer Entfernung die Fähre «Samson» in dem Sturm untergegangen. Bei diesem Unglück allein starben mindestens 16 Menschen; drei Überlebende konnten sich ans Ufer retten. (nz)


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